Radaranlagen-Aufruf: Busse für Bignasca
publiziert: Dienstag, 5. Dez 2006 / 18:42 Uhr

Lugano - Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat Lega-Präsident Giuliano Bignasca wegen Anstiftung zu einer Straftat zu einer Busse von 6000 Franken verurteilt. Bignasca hatte in seiner Parteizeitung den Lesern eine Prämie für das Entfernen von Radaranlagen versprochen.

Für jeden abmontierten Radar versprach der Bauunternehmer eine Prämie von 1500 Franken.
Für jeden abmontierten Radar versprach der Bauunternehmer eine Prämie von 1500 Franken.
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Für jedes abmontierte Radargerät wollte der Bauunternehmer eine Prämie von 1500 Franken bezahlen, für ein leeres Gehäuse immerhin noch 500 Franken. Dem im September im «Mattino» lancierten Aufruf hatte jedoch niemand Folge geleistet.

Teuer kommt die Provokation Bignasca trotzdem zu stehen. Ob er die 6000 Franken Busse akzeptiert, liess er am Dienstag in einem Communiqué noch offen. Bignasca ärgerte sich, dass er von dem Strafbefehl via Tessiner Radio RSI erfuhr. Als Protest zieht er nun in Betracht, das Bussgeld mit 1-Rappen-Münzen zu begleichen.

(smw/sda)

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