Radikal vereinfachte Mehrwertsteuer
publiziert: Dienstag, 25. Okt 2005 / 19:01 Uhr

Lausanne/Bern - Auch die Wirtschaftskommission (WAK) des Nationalrates strebt eine radikal vereinfachte «ideale» Mehrwertsteuer (MWST) an.

Der Ende 06 auslaufende Sondersatz für Beherbergungsleistungen soll bis 2010 verlängert werden.
Der Ende 06 auslaufende Sondersatz für Beherbergungsleistungen soll bis 2010 verlängert werden.
3 Meldungen im Zusammenhang
Einstimmig nahm die WAK vom Bericht des Bundesrates «10 Jahre Mehrwertsteuer» Kenntnis. Ihre Mehrheit unterstützt das Ziel von Finanzminister Hans-Rudolf Merz, die mittlerweile 25 MWST-Ausnahmen abzuschaffen und zu einem Einheitssatz von etwa 5,5 Prozent überzugehen. Nötig seien allerdings noch Studien über die Folgen dieser Reform.

Mit 15 zu 9 Stimmen schloss sich die WAK laut Mitteilung ihres Präsidenten Charles Favre (FDP/VD) dem Beschluss des Ständerates an, den Ende 2006 auslaufenden Sondersatz von 3,6 statt 7,6 Prozent für Beherbergungsleistungen bis längstens 2010 zu verlängern. Eine Minderheit unter Remo Gysin (SP/BS) wird im Plenum Nichteintreten beantragen.

Befristung auf fünf Jahre

Mit dem gleichen Resultat hiess die WAK auch zwei Ständeratsmotionen gut, von denen die eine die Befristung von MWST-Ausnahmen auf fünf Jahre und die andere die Vereinfachung der Steuer verlangt. Dagegen gibt es Minderheitsanträge von Hildegard Fässler (SP/SG) und Hans-Jürg Fehr (SP/SH).

Drei hängige parlamentarische Vorstösse für neue Ausnahmen von der Mehrwertsteuer will die WAK erst behandeln, wenn der Bundesrat seine Reformvorlage verabschiedet hat.

(smw/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Bundesratsparteien sind für eine Vereinfachung der Mehrwertsteuer, ... mehr lesen
Neben dem Einheitssteuersatz sollen weitere Varianten in die Vernehmlassung geschickt werden, sagte Leuthard.
Hans-Rudolf Merz will eine «politisch korrigierte Version».
Bern - Finanzminister Hans-Rudolf ... mehr lesen
Bern - Der Bundesrat ist bereit, den ... mehr lesen
Langfristig möchte der Bundesrat nur einen einzigen Mehrwert-Steuersatz einführen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit ...
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen 3
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der Ständerat ist am Dienstag auf die Linie des Nationalrats eingeschwenkt. mehr lesen  
Unternehmenssteuerreform  Bern - Bei der Unternehmenssteuerreform III will der Ständerat der Wirtschaft weniger weit entgegenkommen als der Nationalrat. Die kleine Kammer hat am Montag die Interessen der Kantone im Auge behalten und verschiedene Steuervergünstigungen für Unternehmen abgelehnt. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 13°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 15°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 14°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Bern 12°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 16°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 14°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 18°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten