Radio Energy: Rekurs gegen UVEK-Entscheid
publiziert: Samstag, 6. Dez 2008 / 15:04 Uhr

Zürich - Radio Energy Zürich hat am Freitag gegen den Konzessionsentscheid des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) für das Sendegiebiet Zürich-Glarus Rekurs eingereicht.

Eine Moderatorin bei Radio Energy.
Eine Moderatorin bei Radio Energy.
2 Meldungen im Zusammenhang
Energy Zürich bleibt damit bis mindestens Ende 2009 auf Sendung, wie es in einer Mitteilung des Senders heisst. Energy Zürich sei von seinem Konzessionsgesuch weiterhin überzeugt.

Der Sender bemängle im Rekurs zuhanden des Bundesverwaltungsgerichts unter anderem, dass das UVEK den langjährigen Leistungsausweis bei der Beurteilung der Bewerbungen «in willkürlicher Weise nicht berücksichtigt hat».

Zudem werde dargelegt, dass das zum Ringier-Konzern gehörende Radio «den Informationsauftrag ebenso gut, wenn nicht besser erfülle als andere Sender und mit seinem Programm den grössten Beitrag zur Meinungs- und Angebotsvielfalt leiste».

Rekurs bewirkt Verlängerung

Durch den Rekurs gegen die UVEK-Verfügung für die Region Zürich-Glarus werden die laufenden Konzessionen der bestehenden Radios in diesem Gebiet automatisch verlängert. Die betroffenen Sender bleiben damit bis drei Monate nach dem Vorliegen des definitiven Entscheids des Bundesverwaltungsgerichts mit ihrer laufenden Konzession auf Sendung.

Gleiches gilt, falls das Bundesverwaltungsgericht den Fall an das UVEK zur Neubeurteilung zurückweist und das UVEK den definitiven Entscheid fällen muss.

Vierte Konzession verlangt

Für das Sendegebiet Zürich-Glarus waren drei Konzessionen zu vergeben. Sie gingen an Radio 24, Radio Zürisee und an Roger Schawinskis Radio 1. Radio Energy Zürich ging nach 25-Sendejahren leer aus. Um die Konzession für den Grossraum Zürich mit rund 900'000 Einwohnern hatte sich Energy nicht beworben.

Nach eigenen Angaben erreicht der Sender rund 220'000 Hörerinnen und Hörer. Er richtet sich an eine eher jüngere Zielgruppe. Das Radio sammelt auch Unterschriften für eine Petition, die eine vierte UKW-Konzession für ein Privatradio im Sendegebiet Zürich-Glarus verlangt.

(ht/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Das Zürcher Privatradio Energy hat dem Bundesrat eine Petition mit 100'000 ... mehr lesen
Radio Energy Zürich legte gegen den Konzessionsentscheid Rekurs ein.
Radio Energy hatte vom UVEK keine Konzession für das Sendegiebiet Zürich-Glarus erhalten.
Zürich - Über 100'000 Unterschriften sind für die Petition zugunsten von Radio Energy Zürich zusammengekommen. Diese sollen während der am Montag beginnenden Frühjahrssession dem Bunderat ... mehr lesen 2
Radio Energy
Wem tut das weh, wenn der Radio bestehen bleibt. In dieser unsicheren Wirtschafslage sollte man auch mehr an die verdiendenden Familienväter denken.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. In einem ersten Lockerungsschritt sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt.
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter ...
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler Bedeutung. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen dadurch wichtige Debatten. Sinkende Erträge machen ... mehr lesen
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Geisterspiele sind in der Schweiz ab dem 8. Juni erlaubt.
Bundesrat hat entschieden  Der Bundesrat hat am Mittwoch über weitere Lockerungen in der Coronakrise informiert. Dabei machte er ... mehr lesen  
Publinews Bern - Die sukzessive Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erfordert Anpassungen bei der Entschädigung des ... mehr lesen  
Selbständigerwerbende können trotz allfälliger Öffnung am 11. Mai 2020 bis am 16. Mai weiterhin Kurzarbeitsvergütungen bekommen, wenn das Geschäft wegen hygienischen oder anderen Einschränkungen nicht so schnell an Fahrt aufnimmt.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 15°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 18°C 34°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 16°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Bern 15°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
Luzern 16°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Genf 17°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Lugano 22°C 33°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten