Rai Uno und France 2 sollen analog bleiben
publiziert: Freitag, 26. Jan 2007 / 11:19 Uhr / aktualisiert: Freitag, 26. Jan 2007 / 18:48 Uhr

Bern - Die Kritik am Sender-Abbau im analogen Cablecom-Netz zeigt Wirkung: RAI Uno und France 2 sollen nach dem Willen von Medienminister Moritz Leuenberger nun doch im Angebot bleiben.

Cablecom will im Laufe des Jahres sechs Fernsehsender nur noch digital ausstrahlen.
Cablecom will im Laufe des Jahres sechs Fernsehsender nur noch digital ausstrahlen.
4 Meldungen im Zusammenhang
Das teilte sein Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit. Der Bundesrat kann in der Radio- und Fernsehverordnung (RTVV) den Kabelnetzbetreibern vorschreiben, welche ausländischen Sender sie verbreiten müssen.

Leuenberger will, dass zu diesem Pflichtangebot die ersten Programme der öffentlich-rechtlichen Anstalten der Nachbarländer gehören - also auch RAI Uno und France 2. Cablecom wollte die beiden Sender im Laufe dieses Jahres in der Deutschschweiz aus den analogen Angebot nehmen.

Das wird nicht möglich sein, wenn der Gesamtbundesrat den Plänen Leuenbergers folgt. Der Medienminister kann aber nicht verhindern, dass Cablecom wie angekündigt die Sender TF1 und Canale 5 streicht - beides Privatsender, über die die Kabelnetzbetreiber in Eigenregie entscheiden.

Streichkonzert hatte für Unmut gesorgt

Das angekündigte Streichkonzert hatte für Unmut gesorgt - auch im benachbarten Ausland. Der italienische Vize-Aussenminister Franco Danieli traf sich in Bern mit Leuenberger und zeigte sich besorgt über die Abbaupläne. Nach der Unterredung begrüsste Danieli, dass RAI Uno im Analog-Angebot bleiben soll.

Auch Frankreich will sich offenbar für seine Landsleute und die französischsprachigen Schweizer einsetzen. Sylvain Guetaz, Sprecher der französischen Botschaft in Bern, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA eine entsprechende Meldung der Tageszeitung «La Liberté».

Cablecom begrüsste das Engagement des UVEK, man brauche jedoch unverändert im Zuge der Digitalisierung des Fernsehens mehr Bandbreite, hiess es weiter. Cablecom-Sprecher Martin Wüthrich betonte gegenüber der SDA, 2007 würden sechs analoge Programme ins digitale Angebot verschoben.

Mit der Wiederintegration von RAI Uno und France 2 würden zwei andere Programme verschoben. Diese würden unter den Sendern mit den tiefsten Einschaltquoten ausgewählt.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Kaum ist die widerwillig mit ... mehr lesen
Ab 1. April 2007 kostet das Einsteigerangebot fürs digitale TV monatlich noch 6 Fr..
Cablecom erhoffe sich Klarheit für sich und die Kunden.
Bern - Cablecom will klare ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. In einem ersten Lockerungsschritt sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt.
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter ...
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler ... mehr lesen  
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Publinews Bern - Die sukzessive Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erfordert Anpassungen bei der Entschädigung des ... mehr lesen  
Selbständigerwerbende können trotz allfälliger Öffnung am 11. Mai 2020 bis am 16. Mai weiterhin Kurzarbeitsvergütungen bekommen, wenn das Geschäft wegen hygienischen oder anderen Einschränkungen nicht so schnell an Fahrt aufnimmt.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 10°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
Basel 12°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 10°C 14°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft trüb und nass
Bern 11°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 12°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft trüb und nass
Genf 12°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 12°C 24°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft bedeckt mit Gewittern
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten