Ramadan: Couchepin grüsst Muslime
publiziert: Montag, 1. Sep 2008 / 21:28 Uhr

Istanbul - In den meisten islamischen Ländern und in Europa hat der Fastenmonat Ramadan begonnen. Fromme Musliminnen und Muslime verzichten in dieser Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken.

«Besinnung und Solidarität»: Pascal Couchepin.
«Besinnung und Solidarität»: Pascal Couchepin.
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Im Irak fasten die Sunniten und Schiiten in diesem Jahr getrennt. Während die Sunniten bereits am Montag ihren ersten Fastentag hatten, geht es bei den Schiiten offiziell erst am Dienstag los, wie der Klerus in der Pilgerstadt Nadschaf entschied. In der Hauptstadt Bagdad hatten die Restaurants trotzdem tagsüber schon geschlossen.

Auch im Sultanat Oman und in Marokko beginnt der Ramadan erst am Dienstag. Der Beginn des Fastenmonats ist davon abhängig, wann in dem jeweiligen Land der Neumond zum ersten Mal gesichtet wird.

«Professionelle Bettler»

Medien in Saudi-Arabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten warnten die Muslime davor, sich während des Ramadans von «professionellen» Bettlern ausnutzen zu lassen. Denn davon sind während des heiligen Monats immer besonders viele unterwegs.

In der Schweiz leben gegen 400'000 Menschen islamischen Glaubens. Ihnen wünschte Bundespräsident Pascal Couchepin in einer Grussbotschaft «einen glücklichen Monat im Zeichen der Besinnung und der Solidarität».

Moscheen öffnen Tore

Der Ramadan biete auch Gelegenheit für Begegnung und Dialog, heisst es in einem Communiqué des Eidgenössischen Departements des Innern. Seit einigen Jahren öffnen die Moscheen ihre Tore für Besucher und laden zum gemeinsamen Fastenbrechen (Iftar) ab Sonnenuntergang ein.

(ht/sda)

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