Randalierender Mann setzt in Seftigen Haus in Brand
publiziert: Sonntag, 26. Aug 2012 / 17:03 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 26. Aug 2012 / 17:21 Uhr
Die Feuerwehr konnte durch ihren Einsatz grosse Beschädigungen am Haus nicht verhindern. (Archiv)
Die Feuerwehr konnte durch ihren Einsatz grosse Beschädigungen am Haus nicht verhindern. (Archiv)

Bern - Ein randalierender Mann hat am Samstagnachmittag in Seftigen BE ein Polizei-Grossaufgebot ausgelöst. Der 48-Jährige hatte vom Balkon seines Hauses aus gedroht, das Haus in die Luft zu sprengen, sollte er gezwungen werden, es zu verlassen.

Zeitweise habe der Mann dabei eine Gasflasche in der Hand gehalten, erklärte Andreas Hofmann, Sprecher der Kantonspolizei Bern auf Anfrage. Aufgrund von sichtbar installierten Kameras am Haus und anderen Beobachtungen sei die Polizei davon ausgegangen, dass sich der Mann in einer psychischen Ausnahmesituation befinde.

Die beigezogene Polizeisondereinheit Enzian evakuierte in der Folge eine betagte Familienangehörige des Mannes aus dem Haus an der Zeughausstrasse, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Wenig später konnte der Randalierer angehalten werden. Ein vernünftiges Gespräch mit ihm sei nie zustande gekommen, sagte Hofmann.

Vor seiner Anhaltung gelang es dem Mann jedoch noch, seine Wohnung anzuzünden. Die mit insgesamt 37 Angehörigen ausgerückten Feuerwehr Seftigen und die Berufsfeuerwehr Bern konnten trotz sofortigem Löscheinsatz nicht verhindern, dass grosser Schaden im Innern des Hauses entstand.

Keine Verletzte

Nach den Löscharbeiten wurden in der Wohnung unter anderem mehrere Gasflaschen und Kanister mit Brandbeschleuniger sowie eine Kettensäge sichergestellt. Die Wände wurden laut Hofmann wahrscheinlich mit dieser Säge demoliert. Es sei noch offen, ob das Haus je wieder bewohnt werden könne.

Beim Einsatz wurden nach Polizeiangaben keine Personen verletzt. Der angehaltene Mann wurde aufgrund seines psychischen Zustandes in eine geeignete Institution überführt. Eine Untersuchung des Vorfalls wurde eingeleitet.

Aus Sicherheitsgründen waren vor dem Einsatz die Bewohnerinnen und Bewohner von vier umliegenden Häusern evakuiert worden. Sie konnten am frühen Samstagabend in ihre Häuser zurückkehren.

(fest/sda)

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