Rangers wollen Geschichte schreiben
publiziert: Mittwoch, 12. Dez 2007 / 00:04 Uhr

Die Glasgow Rangers streben heute Abend in der Champions League einen historischen Erfolg an. Im heimischen Ibrox-Park kann der 50-fache schottische Meister dem ungeliebten Lokalrivalen Celtic in die Achtelfinals der Königsklasse folgen.

Nur ein taktisches Spiel auf Resultathalten kommt für die Rangers nicht in Frage.
Nur ein taktisches Spiel auf Resultathalten kommt für die Rangers nicht in Frage.
Es wäre eine Premiere in der Geschichte der Champions League, wenn zwei schottische Teams gemeinsam die Vorrunde überstehen würden. Im Duell mit dem punktgleichen Lyon (je 7) genügt den Rangers in der Gruppe A nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel bereits ein Unentschieden. Der Verlierer spielt im UEFA-Cup-Wettbewerb weiter.

Die Schotten setzen trotz des Heimvorteils in erster Linie auf die Defensive. «Das Spiel gegen Stuttgart hat gezeigt, dass unsere Gegner es ausnutzen, wenn wir auch nur ein bisschen nachlassen», begründete Rangers-Coach Walter Smith vor dem entscheidenden Match die Taktik.

Nur ein taktisches Spiel auf Resultathalten aber kommt für den 59-jährigen Schotten dennoch nicht in Frage: «Ich habe noch nie in meiner Karriere überlegt, auf Remis spielen zu lassen.» Blieben die Rangers auswärts nach dem Startsieg in Lyon ohne weiteren Vollerfolg, so sind sind sie im heimischen Stadion seit 14 Europacup-Partien ungeschlagen.

Lyons verpatzte Hauptprobe

Lyons Präsident Jean-Michel Aulus sieht seine Mannschaft von daher auch als Aussenseiter: «Die Rangers sind der grosse Favorit. Sie haben in Lyon gewonnen, spielen zu Hause und können auf grosse Unterstützung durch die Zuschauer bauen.»

Zudem verpatzten die Franzosen -- zwar ohne zahlreiche Stammspieler -- am Samstag in der Meisterschaft durch eine 0:1-Niederlage bei Caen die Generalprobe. Die Hoffnung aufgegeben hat Aulus aber noch nicht.

«Natürlich hätten wir einen Sieg als Vorbereitung lieber gehabt. Aber ich bin dennoch davon überzeugt, das wir es schaffen können. Ausserdem gewinnen Favoriten auch nicht immer», erklärte der Lyon-Boss, in dessem Team (ohne den verletzten Schweizer Patrick Müller) der brasilianische Spielmacher Juninho vor seinem 50. Einsatz in der Königsklasse steht.

Fernduell

Der zweite und letzte noch freie Achtelfinal-Platz wird in der Gruppe G in einem Fernduell vergeben. Fenerbahce Istanbul (8 Punkte) kann die Qualifikation mit einem Heimsieg gegen das noch sieglose ZSKA Moskau aus eigener Kraft perfekt machen.

Eindhoven (7) dagegen muss sein Heimspiel gegen das bereits qualifizierte Inter Mailand gewinnen und zudem auf einen Ausrutscher der Türken warten, um zum vierten Mal in Serie die Achtelfinals zu erreichen.

In der Gruppe F haben Gruppensieger Manchester United und die AS Roma ebenso bereits die nächste Runde erreicht wie in der Gruppe H der FC Sevilla und Arsenal. Allerdings kämpfen die Klubs aus Sevilla (12) und London (10) noch um den Gruppensieg und damit die beste Ausgangsposition für die Achtelfinals-Auslosung.

Im Arsenal-Tor wird erstmals nach fast vier Monaten Pause wieder der deutsche Nationalgoalie Jens Lehmann stehen. Die Gruppen-Dritten Sporting Lissabon (F) und Slavia Prag (H) spielen im UEFA-Cup weiter.

(smw/Si)

 
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