ORF feuert Sido wegen Tätlichkeit
Rapper Sido fliegt nach Handgemenge beim ORF raus
publiziert: Sonntag, 21. Okt 2012 / 15:22 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 21. Okt 2012 / 23:35 Uhr
Rapper Sido wurde offensichtlich gewalttätig und vom österreichischen Fernsehen gefeuert.
Rapper Sido wurde offensichtlich gewalttätig und vom österreichischen Fernsehen gefeuert.

Wien - Ein Faustschlag hat die Karriere von Rapper Sido im österreichischen Fernsehen vorzeitig beendet: Der 31-Jährige habe einen Journalisten auf offener Bühne geschlagen und wüst beschimpft, bestätigte der Fernsehsender ORF am Samstag. Sido wurde gefeuert.

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Der Berliner Rapper sass in Wien als Juror in der Casting-Show «Die grosse Chance». Während der Live-Sendung Freitagabend bezeichnete er den Journalisten und TV-Moderator Dominic Heinzl als «Dominic Hampl oder wie der heisst».

Als der Journalist nach dem Ende der Show das Gespräch mit Sido suchte, kam es zum Handgemenge. Ein Security-Mann von Sido versuchte vergebens, zu verhindern, dass eine ORF-Kamera die Situation filmte. Auf den Aufnahmen, die am Samstag in Heinzls Sendung «Chili» gesendet wurden, ist zu sehen, wie der Moderator zu Boden geht.

Toleranzgrenze erreicht

«Ich bin extrem enttäuscht, da ich Sido als Künstler, Juror und auch als polarisierende Persönlichkeit schätzen gelernt habe», sagte ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner zum Rauswurf. Die Toleranzgrenze sei aber erreicht, wenn es gewalttätig werde.

Sidos Management war nicht erreichbar. Der Rapper meldete sich aber am Samstag auf Twitter selbst zu Wort: «good bye orf1 !!!!» Ausserdem veröffentlichte Sido, der mit bürgerlichem Namen Paul Würdig heisst, einen Link zu einer Facebook-Gruppe, die sich mit ihm solidarisierte. «Sido 1 Heinzl 0» hatte bis Sonntagmittag über 42'000 Likes bekommen.

In Sozialen Netzwerken wurde die Auseinandersetzung der beiden Männer viel diskutiert. Das Gerücht, der Journalist habe Sido vor dem Faustschlag angespuckt, hielt sich hartnäckig. Auf dem veröffentlichten Video war das nicht zu sehen. Der ORF erklärte, dazu sei es nicht gekommen.

(asu/sda)

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