Rasmussen-Regierung bestätigt
publiziert: Mittwoch, 9. Feb 2005 / 07:15 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 9. Feb 2005 / 07:38 Uhr

Kopenhagen - Die Dänen haben die Rechtsregierung von Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen bei der Parlamentswahl gestern für eine zweite Amtszeit bestätigt. Laut dem offiziellen Endergebnis erhielt sie 52,6 Prozent der Stimmen.

Anders Fogh Rasmussens liberale Partei verlor aber 4 ihrer bisher 56 Mandate.
Anders Fogh Rasmussens liberale Partei verlor aber 4 ihrer bisher 56 Mandate.
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Bei der letzten Wahl 2001 erzielte sie mit 52,3 Prozent fast genau das gleiche Resultat. Die Minderheitskoalition aus Rasmussens Liberaler Partei und den Konservativen wird von der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei unterstützt.

Die Rechtspopulisten steigerten sich von 12 auf 13,2 Prozent und stellen künftig 24 statt 22 Abgeordnete. Die Konservativen konnten 3 Mandate zu ihren bisherigen 16 hinzugewinnen und erhielten 10,3 gegenüber zuletzt 9,1 Prozent.

Historischer Sieg

Rasmussens Liberale stellen erneut die stärkste Fraktion, verloren aber 4 ihrer bisher 56 Mandate. Sie kamen auf 29 Prozent (- 2,2 Prozentpunkte). Rasmussen bezeichnete das Ergebnis dennoch als historischen Sieg für seine Liberale Partei.

Das war ein grosser Tage für uns und für Dänemark. Wir sind an der Macht bestätigt worden, und es ist ein historischer Sieg für die Liberale Partei, die die stärkste Partei im Lande bleibt, sagte Rasmussen gestern Abend vor jubelnden Anhängern. Ich freue mich, dass es so ein klares Ergebnis gab.

Referendum über EU-Verfassung

Eine der ersten Aufgaben der Regierung sei die Abhaltung eines Referendums über die EU-Verfassung, das Ende 2005 oder Anfang 2006 abgehalten werden solle. Rasmussens Regierungsbündnis war als Favorit in die Wahl gegangen.

Der Regierungschef konnte sich auf die guten Wirtschaftsdaten der vergangenen vier Jahre stützen. Er ist ausserdem wegen seiner scharfen Einwanderungspolitik bei den Dänen beliebt.

Sozialdemokraten Wahlverlierer

Die bis zu den Wahlen 2001 in Dänemark dominierenden Sozialdemokraten wurden mit einem Minus von 3,4 Prozentpunkten auf 25,9 Prozent klarer . Sie stellen künftig 47 statt 52 Abgeordnete. Parteichef Mogens Lykketoft räumte die Niederlage ein. Er kündigte seinen Rückzug von der Parteispitze an.

Die höchsten Gewinne aller Parteien erzielte die sozialliberale Oppositionspartei Radikale Venstre, die sich von 5,2 auf 9,2 Prozent steigerte und künftig 16 statt 9 Abgeordnete stellt.

(fest/sda)

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