Europarat ist alarmiert
Rassismus in Frankreich nimmt zu
publiziert: Dienstag, 1. Mrz 2016 / 07:18 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 1. Mrz 2016 / 10:00 Uhr
In Frankreich gibt es zahlreiche rassistisch motivierte Verbrechen. (Symbolbild)
In Frankreich gibt es zahlreiche rassistisch motivierte Verbrechen. (Symbolbild)

Strassburg - Der Europarat zeigt sich alarmiert über einen «erheblichen Anstieg» von Hassreden und rassistisch motivierten Straftaten in Frankreich. Opfer der zunehmenden Intoleranz sind demnach vor allem Juden, Muslime sowie Roma und Sinti, aber auch Homosexuelle.

3 Meldungen im Zusammenhang
Auch die Zahl rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalttaten sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, stellte das Anti-Rassismus-Komitee (Ecri) der paneuropäischen Staatenorganisation in einem am Dienstag in Strassburg veröffentlichten Bericht fest.

Diese Situation sei umso beunruhigender, als zahlreiche rassistisch motivierte Verbrechen nicht angezeigt würden. Zudem weise das französische Strafrecht Lücken auf, die eine wirksame Bekämpfung des Phänomens erschwerten.

Hinzu komme, dass immer immer mehr Politiker öffentlich stigmatisierende Klischees über bestimmte Minderheiten verwendeten, was zu einer «Banalisierung von Rassismus und Intoleranz» in der Gesellschaft geführt habe.

Starker Anstieg von Anzeigen

Die Autoren des Berichts verweisen auf offizielle französische Angaben, nach denen die Zahl von Strafanzeigen wegen antisemitisch motivierter Gewalttaten seit 2012 um 36 Prozent angestiegen ist. Im Jahr 2014 wurden demnach in Frankreich 241 Angriffe gegen Juden registriert.

Im vergangenen Jahr sei diese Zahl nach provisorischen Angaben des Pariser Innenministeriums vermutlich noch deutlich überschritten worden. Das Experten-Komitee forderte die französische Regierung auf, wirksamer gegen Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus vorzugehen, unter anderem durch eine Verschärfung des Strafgesetzes.

Juden kehren Frankreich den Rücken

In Frankreich haben in den vergangenen Jahren mehrere Attentate gegen Juden für Schlagzeilen gesorgt. Entsetzen rief vor allem der Anschlag gegen eine jüdische Schule in Toulouse hervor, bei dem im März 2012 drei Kinder und ein Vater getötet wurden. Wegen dieser Situation wandern immer mehr französische Juden nach Israel aus - im vergangenen Jahr waren es nach Angaben der israelischen Regierung mehr als 7000.

Dem Ecri gehören unabhängige Experten aus den 47 Europaratsländern an. Das Komitee veröffentlicht in regelmässigen Abständen Berichte über die Situation in den einzelnen Mitgliedsländern.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
3
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 3 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zwischen 2001 und 2008 haben durch die rasante Verbreitung des Internets rassistisch begründete Einzelverbrechen ... mehr lesen
Die Kriminalität im Internet steigt weiterhin an.
Paris - Die Zahl antisemitischer Attacken in Frankreich hat sich im vergangenen Jahr sprunghaft erhöht: Im Vergleich zum ... mehr lesen 1
Die jüdische Gemeinde in Frankreich ist mit 500'000 bis 600'000 Mitgliedern die grösste in Europa.
UAE/Iran
Im Iran kann der Jude seine Kippa auch tragen.

So sollte es sein.

Das Boot ist nicht voll, nur soll man schauen wen man ins Boot lässt!

Mir hat ein moslemischer Bosniake mal gesagt, dass die CH für ihn das liberalste Land überhaupt ist.

Warum bin ich hier? Ich habe in meiner Teenagerzeit schon gejammert, dass das FL keine Demokratie ist.

Der Fürst kann ein Gesetz nach seinem Gutdünken annehmen oder ablehnen.

Für Kassandra: Warum fragen mich die Mitarbeiter jeglicher Konfession wenn es um das Gesetz geht? Denken Sie weil ich dumm bin? Denken Sie weil ich ein Rassist bin?

So noch was zur Abgrenzung, welche immer mehr von der linken Seite kommt!

https://www.youtube.com/watch?v=R_asUKHOAL8

Der Franz-Josef wurde von den Linken und den Rechten angegriffen. Also war er die MITTE!

Die Grünen mischten ja bei der russischen Revolution mit. Es gibt sie immer noch in Russland. Sie werden auch von Herrn Putin nicht so geliebt.

Ich schreibe nicht alles wo ich denke.

Es gibt Dinge die ich sage aber nicht schreibe!
Kämpfen
Ausländer, Secondos, Muslime, Juden, sie allen sind Teil und Bürger der Schweiz und unseres Lebens. Unser Gemeinschaftsinn und unser Gesetze beruhen darauf, dass wir keine Unterschiede aufgrund von Religion, Herkunft,Rasse und Sexualität machen. Extremisten und Terroristen kämpfen gegen diese Freiheit mit ihren Verbrechen und ihrer Ideologie an.

Die Schweiz, Europa und die Demokratien dieser Welt müssen diese Freiheiten und Rechte auf jede erdenkliche Art verteidigen.

Wobei ich jetzt wieder bei den Linken bin. So lange diese Negieren und Abstreiten dass es 1 % unter diesen Ausländer gibt, die sich nie integrieren werden und die gegen unsere Gesellschaftsform kämpfen und so lange man nicht bereit ist gegen diese mit aller Härte des Gesetzes und Null-Toleranz anzukämpfen, so lange fördert man den Ausländerhass. Dieser Kampf ist zwingend, auch zum Schutz der korrekten 99 % der ausländischen Wohnbevölkerung.

Wir müssen auch vermehrt gegen die falsche Toleranz vorgehen. Bei uns haben Frauen und Homosexuelle die gleichen Rechte, wir feiern Weihnachten und in Kantinen gibt es Schweinefleisch. Wenn Sie nicht nach unseren Grundsätzen der Gemeinschaft leben können oder wollen, dann sollen sie wieder gehen. Sie müssen sich uns anpassen, nicht umgekehrt. Ich muss das in UAE auch.

So als Nebenbemerkung:

In UAE hat mein Supermarkt eine getrennte Abteilung mit Schweinefleisch, Weihnachten ist hochdekoriert und wird in den Shopping Centers mitgefeiert und auch Homosexuelle sitzen abends friedlich im Coffee Shop zusammen. Nie, gar nie schwang mir oder meinen Kollegen etwas entgegen weil wir Christen sind. Ein jüdischer Freund von mir mit Doppelpass ist regelmässig in UAE und trägt statt Kippa ein Baseball Cap. Der läuft ab und zu nur in lustige Frotzeleien der palästinensischen Kollegen, aber nie bösartig. Jeder Muslim der etwas im Hirn hat sagt immer, wir glauben alle an den gleichen Gott, also sind wir Gläubige. Aber selbst ein Atheist darf hier seinen Standpunkt vertreten.

Ich habe nichts gegen Ausländer. Ich bin selber immer einer in einem Land der Welt. Ich bin aber gegen eine Islamisierung der Schweiz und gegen Parallelgesellschaften wie in den Ghettos von Frankreich. Zumal solche Ghettos auch noch menschenunwürdig sind.

Wenn ein Jude aus Angst in der Schweiz seine Kippa nicht mehr tragen kann, dann haben wir es wahrlich weit gebracht.

Aber, auch jeder der aufgrund von einigen wenigen verblendeten Terroristen und Massenmördern zum Ausländerhasser wird, war vorher schon nichts anderes als ein Rassist.
Seit...
einigen Jahren ist der Antisemitismus wieder auf dem Vormarsch. Menschen werden wieder ermordet, weil sie Israelis sind. In einem Supermarkt in Paris. In einem Museum in Brüssel.
Auch in Deutschland werden wieder häufiger antisemische Parolen skandiert, hauptsächlich durch muslimische Zuwanderer.
Israelische Einrichtungen werden zu Hochsicherheitszonen erklärt und massiv von der Polizei bewacht. Israelis trauen sich in problematischen Stadtteilen nicht mehr die Kippa zu tragen.
Der Staat muss nun massiv gegen den erstarkenden Antisemitismus gegensteuern.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 20
Das Berner Inselspital stellt die Proben für mehrere Forschungsprojekte und einem grösseren Forscherkreis zur Verfügung.
Das Berner Inselspital stellt die Proben für mehrere ...
Medizinische Forschung  Bern - Das Inselspital nimmt mit der «Liquid Biobank Bern» das derzeit modernste Tiefkühllager für Blut und andere flüssige Bioproben in der Schweiz in Betrieb. Die Biobank soll zur wichtigen Forschungsressource für massgeschneiderte Medizin werden. mehr lesen 
Wegen Zika - Acht Wochen nur geschützt  Genf - Touristen sollen nach ihrer Heimreise aus Zika-Gebieten mindestens acht Wochen auf ungeschützten Sex verzichten. Das riet ... mehr lesen
Zika wird hauptsächlich durch Mückenstiche verbreitet.
Einkommen weniger wichtig  Kinder verheirateter Eltern haben mehr Selbstvertrauen und sind glücklicher, egal wie hoch das Einkommen der Familie unter dem ... mehr lesen
Die Ehe der Eltern hat einen erheblichen Einfluss auf die Psyche von Kinder und Teenager.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 10°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 11°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
St. Gallen 10°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 9°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 11°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 11°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
Lugano 16°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten