Rassismuskommission wehrt sich gegen Kopftuchverbot
publiziert: Mittwoch, 25. Aug 2010 / 11:14 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Aug 2010 / 11:37 Uhr
Fordert das Kopftuchverbot: Bildungsdirektor Stefan Kölliker.
Fordert das Kopftuchverbot: Bildungsdirektor Stefan Kölliker.

Bern - Die Eidg. Kommission gegen Rassismus (EKR) spricht sich gegen das in St. Gallen angestrebte Kopftuchverbot in Schulen aus. Die EKR sieht darin eine Massnahme, die sich einzig gegen den Islam richtet. Damit sei das Rechtsgleichheitsgebot verletzt.

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Die Kommission bezeichnete das vom St. Galler Bildungsdirektor Stefan Kölliker (SVP) geforderte Kopftuchverbot als «primär parteipolitisch motivierte» Aktion gegen die muslimische Minderheit. Das sei unstatthaft, schreibt die EKR am Mittwoch in einem Communiqué.

Die Kommission ist nicht in jedem Fall gegen ein Kopftuchverbot. Solange das Kopftuch aber kein übergeordnetes Grundrecht verletze, falle es in den Bereich des religiösen Selbstverständnisses, das geschützt sei. Für vertretbar hält die EKR die Einschränkung religiöser Kennzeichen hingegen für Lehrerinnen, so wie es das Bundesgericht 1997 entschieden hat.

Dass sich der St. Galler Erziehungsrat in seinem Kreisschreiben an die Gemeinden auf Integrationsbemühungen berufe, sei ein Vorwand. Die angestrebte Regelung bewirke genau das Gegenteil, sie sei integrationshemmend. Konstruktive Integration ziele nicht auf die Auflösung von Unterscheidungsmerkmalen.

In dem Kreisschreiben empfiehlt der von Kölliker präsidierte St. Galler Erziehungsrat den Gemeinden, das Tragen von Kopftüchern und anderen Kopfbedeckungen in der Schule per Reglement zu verbieten. Die Vorschrift sollen sie dem fakultativen Referendum unterstellen.

Laut Kölliker reagierte der Erziehungsrat auf Unsicherheiten der kommunalen Schulbehörden. In letzter Zeit seien vermehrt Anfragen von Gemeinden eingegangen, wie mit Kleidervorschriften in Schulen umzugehen sei.

(sl/sda)

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Und wieviele..
...der von Ihnen aufgelisteten Dinge sind schon passiert bei uns?

Das mit dem Frauen als Eigentum oder des Teufels anzusehen ausgenommen natürlich...das ist ja bei jedem Macho oder geprelltem Mann naturgegeben.
Schuluniformen
Das hat was. Es bildet sich dadurch auch so was wie ein Zusammengehörigkeitsgefühl über Religions- und Standesgrenzen hinweg.

Der Antirassismuskommission würde ich gerne folgendes berichten.

Ich hab ein Buch gelesen, in dem stand, dass

man durch Aufsagen von zwei Sätzen Teil einer unglaublich tollen Gemeinschaft wird, in der es mir an nichts mangeln wird.

Bedingung ist, dass ich

jeden, der aus dieser Gemeinschaft austreten will, oder ausgetreten ist, töte
alle Homosexuellen töte
jeden, der sich kritisch mit dieser Gemeinschaft auseinandersetzt, töte
jeden, der die Aussagen in dem Buch, das ich gelesen habe, wagt zu relativieren, oder anzuzweifeln, töte
mir keine Freunde nehme ausserhalb dieser Gemeinschaft, da diese die wahre Botschaft des Buches nicht akkzeptieren und deshalb Untermenschen sind, die ich jederzeit als Sklaven behandeln kann.
mich auf keinen Fall mit jemandem verheirate, der dieser Gemeinschaft nicht angehört.
dass ich alles tue, um diese Gemeinschaft zu vergrössern. Und sei es mit Gewalt.
dass ich alles tue, um die Gesetze und Strafen, die diese Gemeinschaft für alle Lebewesen in ihrem Einflussgebiet beschlossen hat, meist aufgrund diese Buches, einzuführen und umzusetzen.
Frauen als Eigentum des Mannes sehe.
Frauen als des Teufels sehe, die jederzeit bereit sind, mit jedem Mann Geschlechtsverkehr zu haben.
Deshalb müssen sie sich verschleiern, um die Männer nicht aufreizen zu können.
Da die Natur der Fau nun mal so sei, muss sie, wenn sie frech behauptet vergewaltigt worden zu sein, vier männliche Zeugen benennen können.
Frauen als Zeugen gelten nur halb, da man ja weiss, wie unzuverlässig deren Aussagen sind.
Ausserdem muss sie nachher als Ehebrecherin gesteinigt werden, da sie ja schuld daran hat, dass der Mann sie begehrte.

Ich hab also dieses Buch gelesen und dachte mir, es sei gut, dass wir das Frühmittelalter hinter uns haben, denn aus dieser Zeit stammt das Buch mit seinen Regeln.

Wie erstaunt war ich, als ich begriffen habe, dass es in der Schweiz Leute gibt, die nach dem Buch leben und seinen Regeln leben und andere, die dieser Gemeinschaft angehören, das Buch aber glücklicherweise bisher nicht gelesen haben.

Die Strafen in der Hölle, die angedroht werden, wenn man diese Regeln als Gemeinschafter nicht befolgt, sind so drastisch, dass viele sie wohl liebend gerne über die Regeln der allgemeinen Gesellschaft stellen. Die einzige Möglichkeit, laut Buch, diese Höllenqualen zu umgehen, ist, wenn ich im bewaffneten Kampf zur gewaltsamen Ausbreitung der Gemeinschaft bzw, ihres Herrschaftsgebietes sterbe.

Ich hab nun gehört, dass man dieses Buch frei kaufen kann und diese Gemeinschaft Verbände gründen darf, in der Leute sitzen, die unbedingt die Regeln dieses Buches umsetzen wollen, damit sie nicht die angedrohten Höllenqualen erleiden müssen. Es ist ihnen quasi ein innerer Drang.

Mein Frage nun an die Antirassismuskommission ist

Was mach ich als kleiner Untermensch nun damit?

Kann die Antirassmuskommission diesen Spinnern erklären, dass sie hier nichts zu suchen haben, solange sie mich als Untermenschen sehen und Regeln aus dem Frühmittelalter als Gesetz für alle durchsetzen wollen?

Wenn nein. Wieso nicht?
Blödsinn
Parteipolitisch motiviert? Kopftücher gehören nicht in die Schule. Das wusste schon Kemal Atatürk. Religion hat an der Schule nichts verloren, ausser im Religionsunterricht.

Wenn unsere Kinder an gewissen Schulen keine T-Shirts mit Schweizer Kreuz anziehen dürfen, ist das komischerweise kein Rassismus. Oder ist es etwa auch integrationshemmend?

Es sind immer die Idioten in den eigenen Reihen die gegen unsere Kultur kämpfen.

Ansonsten halte ich es mit Jason. ich bin schon lange für die Einführung von Schuluniformen. Auch zum Schutz von Kindern aus ärmeren Schichten. So entfällt das runtermachen von Kindern deren Eltern sich keine Brands leisten können.

Wir sind langsam eh am verblöden. Ein Kollege musste sich von einer Lehrerin anhören sein Sohn wäre mit einer Waffe erschienen. Grund, der Vater hatte im für die Schulreise ein grösseres Sackmesser geschenkt.
Schuluniformen
Ich verstehe nicht, warum wir nicht schon lange Schuluniformen eingeführt haben.
Damit wären alle Diskussionen um Kopftücher, Bauchnabelfreie tiefliegende Hosen, Röcke oder löcherige Jeans oder massenweise Hello Kitty Sujets auf rosa T-Shirts dahin, ein für allemal.

Schuluniformen haben nur Vorteile. Auch Messer lassen sich darin eher schlecht verstecken.
Rechtsgleichheitsgebot
Rechtsgleichheit ist eine schöne Sache.
Deshalb ist ein allgemeines Verbot von Kopfbedeckungen in der Schule durchaus vertretbar.


Wenn man den politischen Hintergund des Kopftuches im Islam kennt, weiss man auch, dass es einem Menschenbild entspringt, dass vielleicht in arabischen Ländern zutrifft, hier bei uns aber nichts verloren hat.


"Das Kopftuchgebot im Islam soll die Würde der Frau schützen und den respektvollen Umgang von Mann und Frau fördern, soll sexistische Annäherungen und Anmache sowie sexuelle Belästigung verhindern. Das Gebot ein Kopftuch zu tragen kommt bereits mit Eintreten der Geschlechtsreife zum Tragen und hat nichts mit der Ehe zu tun."


Für die konservativen Vertreter des Islam beginnt die Kopftuchtragepflicht schon mit sechs Jahren. Hat wohl damit zu tun, dass Mohhamed, deren grosses Vorbild, dem alle nacheifern sollen, die kleine Aisha schon mit sechs Jahren zu seiner Frau machte.


Kopftücher sind Zeichen einer sexistischen Sichtweise, die in der Schweiz nichts verloren hat.
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Rechtsgleichheit? Existiert diese überhaupt in unserem Land? Ich habe den Eindruck, dass die Truppe um Georg Kreis besonders darauf bedacht ist, aktiv eine Parallelgesellschaft zu fördern.
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