Rat der Religionen gegründet
publiziert: Montag, 15. Mai 2006 / 10:36 Uhr / aktualisiert: Montag, 15. Mai 2006 / 11:08 Uhr

Bern - Juden, Christen und Muslime in der Schweiz haben einen Rat der Religionen gegründet. Ihre Spitzenvertreter unterzeichneten in Bern ein gemeinsam verfasstes Mandat. Der Rat soll den Dialog fördern und dem Bund als Ansprechpartner dienen.

SEK-Präsident Thomas Wipf ist Initiator des Rates und wurde zu dessen Vorsitzenden gewählt.
SEK-Präsident Thomas Wipf ist Initiator des Rates und wurde zu dessen Vorsitzenden gewählt.
Die religiöse Landkarte der Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert, ebenso die Funktion von Kirchen und Religionsgemeinschaften in der Gesellschaft, wie die Initianten in einer Medienmitteilung schreiben. Gerade Christen, Muslime und Juden trügen eine besondere Verantwortung für den religiösen Frieden.

Mit der Gründung des Swiss Council of Religions (SRC) wollen sie dieser Verantwortung gerecht werden. Der SRC wird als Novum für die Schweiz bezeichnet: Von ihren Gremien gewählte und beauftragte Personen aus den Leitungen der Landeskrichen und den anderen Religionsgemeinschaften werden sich regelmässig zum Austausch treffen.

Als Initiator des Rats ist Thomas Wipf, Präsident des Rates der Schweizerischen evangelischen Kirchen (SEK), zum Vorsitzenden bestimmt worden. Die Idee zur Gründung einer solchen Dialogplattform entstand anlässlich der ersten interreligiösen Friedensfeier im Berner Münster am Vorabend des Irak-Krieges vor rund drei Jahren.

(fest/sda)

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