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Ratlosigkeit nach Winnenden: Politiker gegen «Killerspiele»
publiziert: Freitag, 13. Mrz 2009 / 22:24 Uhr / aktualisiert: Samstag, 14. Mrz 2009 / 00:21 Uhr

Winnenden/Berlin - Die tragischen Ereignisse rund um den Amoklauf eines 17-jährigen Mannes an der Albertville-Realschule in Winnenden haben in Deutschland eine heftige Diskussion um ein schärferes Vorgehen gegen sogenannte «Killerspiele» ausgelöst.

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BIU-Pressesprecher: «Es gibt kein Regelungs- sondern ein Vollzugsdefizit.»
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Eine entsprechende Forderung der CDU/CSU-Fraktion nach einem generellen Verbot derartiger Computer- und Videospiele wird vor allem damit begründet, dass auch im Haushalt des Delinquenten solche Spiele gefunden wurden.

Einzelne Medien sehen darin den endgültigen Beweis dafür, dass Gewaltinhalte in Games Menschen zu schrecklichen Taten ermutigen können.

«Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Konsum gewalthaltiger Medien und der Tat in Winnenden ist nach derzeitigen Informationen nicht erkennbar», entgegnet der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU).

Die Tatsache, dass der Täter im Besitz von Computerspielen war, sei nicht weiter verwunderlich, da Games inzwischen ein «fester Bestandteil der Jugendkultur» seien.

Komplexer Tathintergrund

Der tragische Vorfall von Winnenden deute hingegen auf einen komplexen Tathintergrund hin. So sei etwa zu vermuten, dass insbesondere die psychische Kondition und das soziale Umfeld des Täters wichtige Faktoren darstellen.

«Die vielen Todesopfer des tragischen Vorfalls erfordern einen sachgerechten Diskurs zu den Hintergründen des Geschehens. Die aktuelle Forderung der CDU/CSU-Fraktion nach einem schärferen Verbot für Computer- und Videospiele ist daher vollkommen unangemessen und nicht zielführend», stellt der BIU fest. Aus Sicht des Bundesverbands sei im vorliegenden Fall kein Versagen des Jugendschutzes feststellbar.

«Deutschland verfügt im weltweiten Vergleich über das engmaschigste Jugendschutzsystem im Bezug auf Computer- und Videospiele. Ein generelles Verbot von Spielen für Erwachsene käme einer Zensur gleich, welche angesichts der komplexen staatlichen Kontrollmechanismen nicht gerechtfertigt wäre», betont der BIU.

Die Verbreitung von «gewaltverherrlichenden» Games sei ohnehin bereits heute schon auf Grundlage des Strafgesetzbuches verboten.

Unangemessene Ursachenforschung

Der BIU warnt mit Rücksicht auf die Opfer der Winnender Tragödie, den Blick auf die eigentlichen Tatumstände nicht durch eine unsachliche Debatte über ein Verbot von «Killerspielen» zu verstellen.

«Die erneute Debatte um ein Verbot von 'Killerspielen' ist rein politisch motiviert und wird populistisch geführt. Mit Blick auf den tragischen Vorfall und die Opfer ist diese Art der Ursachenforschung absolut unangemessen und verstellt den Blick auf die wirklichen Probleme», erläutert BIU-Pressesprecher Arjan Dhupia.

Das Vorgehen der Innenpolitiker diskreditiere das funktionierende Jugendschutzsystem und die Bemühungen derjenigen, die sich kontinuierlich dem Jugendschutz widmen. «Es gibt kein Regelungs- sondern ein Vollzugsdefizit. Die Innenminister sind gut beraten, sich Ihrer Verantwortung bei der Vollzugskontrolle der bestehenden Gesetze bewusst zu werden», so Dhupia abschliessend.

(bert/pte)

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Nein jorian...,
es gibt schon eine Klärung für Vorkommnisse dieser Art des Bösen, aber auch des Guten. **Dieser Bericht erhielt bereits Magnus.

Zwischenbemerkung: Natürlich wird noch einiges an Trittbrettfahrern folgen, es wird vermutlich noch grausamer werden, weil die Saat langsam aber beständig aufgeht, den. Killerspiele gibt es seit den späten neunziger Jahren. Rechnen Sie mal nach....
Das Ganze hat aber einen Hintergrund. Es wird eine Generation und mehr brauchen, sofern man nicht sofort in unserer Gesellschaft. Die Tools sind bekannt. Lesen Sie doch einfach weiter.

Es hat nicht mit Gott, sondern mit uns, vorallem mit den Eltern und unserer Gesellschaft zu tun. Das Ding nennt sich "Introjekt" ist so alt wie die Menschheit und kostet nichts, ausser sehr viel Anstrengung als AnwenderIn. Wir alle haben uns weit davon, durchs beschaffen vom Stutz und Ansehen verpasst, diese Resource zu nützen. Pflegt man das Ganze nicht, gehts wie mit den Inuid, die wussten nach zwei Generationen nicht mehr, wie genau durch die Jagd das Essen beschafft und damit das Leben bestritten wird. Diese Veränderung der letzten Urspezien ist via Studie wissenschaftlich Bewiesen worden.

Zu uns zurück.

Mit dem Säugling fängt es an, es sollte von den Eltern angewandt, bis zum Eintritt in den Kindergarten sehr positiv und mit viel Liebe, nicht " Affenliebe" an das Kind herangetragen werden. Es würde das Forum sprengen hier weiter zu dozieren. Schaut mal in die Seite im Net. Im Übrigen gibt es hierzu in Englischen und Amerikanischen Seiten sehr gute Infos. Warum denn so viel Gewalt in Amerika?? Nun die kochen auch mit Wasser. Wenden sie ihr Wissen ihrer Landsleute nicht an. "chlepfts" auch dort.
E schöne Sunntig a tutti!

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Warum verschweigen uns die Medien dies? Ist es etwa nur weil kein Blut geflossen ist? Oder werden Menschen aus einem anderen Kulturkreis wirklich mit Samthandschuhen angefasst?
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