Rauchen ade bei der SBB
publiziert: Sonntag, 11. Dez 2005 / 09:29 Uhr / aktualisiert: Samstag, 8. Apr 2006 / 20:51 Uhr

Bern - Wichtigste SBB-Neuerung nach dem grossen Fahrplanwechsel für die Bahn 2000 ist dieses Jahr das Rauchverbot in den Zügen und Bahnhöfen.

Ab heute hilt generelles in allen Zügen der SBB.
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Im Juni hatten die Schweizer Transportunternehmen das Rauchverbot angekündigt; mit dem Fahrplanwechsel wird es nun umgesetzt. Rauchfrei werden die Züge von SBB, BLS, Südostbahn und 16 weiteren Bahnunternehmen. Renitenten Rauchern drohen 25 Franken Busse.

Auch in den Bahnhöfen darf nicht mehr dem blauen Dunst gefrönt werden: Bei der SBB wird das Verbot zuerst auf den sieben grössten Bahnhöfen eingeführt, bis Ende 2006 folgen die weiteren Bahnhöfe. Weiterhin geraucht werden darf auf offenen Perrons.

Nur kleinere Veränderungen

Daneben bringt der Fahrplanwechsel nur kleinere punktuelle Veränderungen. Der Zuschlag für den Kauf von Billetten in den Fernverkehrszügen wird auf einheitlich fünf Franken erhöht. Dieser betrug bisher zehn Prozent des Ticketpreises oder mindestens drei Franken.

Zudem sind Rückfahrkarten für längere Distanzen (über 116 Kilometer) nur noch 10 statt wie bisher 30 Tage gültig. Alternativ gibt es für Retourfahrten an den Bahnschaltern eine Zweifahrtenkarte zum Entwerten, die ein Jahr lang gültig ist.

Abstriche beim Railbar-Angebot

Bei kürzeren Strecken hat die Retourfahrkarte wie bisher nur einen Tag Gültigkeit. Finanziell hat die Tendenz zu Einfachbilletten keine Auswirkungen. Der Retourrabatt ist schon seit längerem abgeschafft worden.

Abstriche sind neu beim Railbar-Angebot hinzunehmen: Laut elvetino werden täglich nur noch 319 Züge mit einer Railbar bedient, 170 weniger als bisher.

(bsk/sda)

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