Rauchverbot in Graubünden und Appenzell Ausserrhoden
publiziert: Sonntag, 25. Nov 2007 / 13:59 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 25. Nov 2007 / 15:38 Uhr

Chur - In Graubünden und in Appenzell-Ausserrhoden darf in öffentlichen Räumen nicht mehr geraucht werden. In Restaurants und Bars bleibt der blaue Dunst in beiden Kantonen in abgetrennten Räumen, so genannten Fumoirs, erlaubt.

Nur noch in abgetrennten Räumen wird das Rauchen erlaubt sein.
Nur noch in abgetrennten Räumen wird das Rauchen erlaubt sein.
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In Graubünden fiel der Entscheid weit deutlicher aus als in Appenzell-Ausserrhoden. Der Bündner Souverän hiess das Gesundheitsgesetz mit 35'035 zu 11'766 Stimmen gut. Der Urnengang wurde nötig, weil wegen des darin verankerten Rauchverbots gegen die Revision das Referendum ergriffen wurde.

Auch in Appenzell-Ausserrhoden wurde das Rauchverbot im Gesundheitsgesetz festgeschrieben, das mit 8954 zu 7414 Stimmen genehmigt wurde. Eine zweite Variante ohne Rauchverbote in Gaststätten scheiterte mit 8412 zu 7176 Stimmen.

In Appenzell-Ausserrhoden werden die neuen Regeln zu Beginn nächsten Jahres in Kraft treten, in Graubünden ab März.

Auf Schularealen und in Schulsportanlagen gilt in beiden Kantonen ein Rauchverbot ohne Ausnahmen. Nicht nur Schülerinnen und Schülern, auch allen Lehrkräften ist das Qualmen künftig verboten.

Mit der Annahme des Gesundheitsgesetzes wurde in Graubünden zudem der Anbau von Hanf mit berauschender Wirkung untersagt. Zulässig bleiben Sorten, die im Sortenkatalog des Bundes für Öl- und Faserpflanzen verzeichnet sind.

(tri/sda)

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