Rauchverbot kommt gut an
publiziert: Mittwoch, 11. Okt 2006 / 15:31 Uhr / aktualisiert: Samstag, 17. Nov 2007 / 15:52 Uhr

Bern - Rauchverbote kommen bei der Schweizer Bevölkerung gut an: 80 Prozent befürworten rauchfreie Arbeitsplätze, 64 Prozent würden auch ein Rauchverbot in Bars und Restaurants begrüssen.

Knapp über die Hälfte der Bevölkerung spricht sich für ein Rauchverbot in Bars und Restaurants aus.
Knapp über die Hälfte der Bevölkerung spricht sich für ein Rauchverbot in Bars und Restaurants aus.
Dies ist das Ergebnis eines Tabakmonitorings im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Besonders gross ist die Zustimmung in der Romandie und im Tessin: Dort sind 68 bzw. 74 Prozent für rauchfreie Gaststätten.

Keine Mehrheit findet die Idee dagegen bei den Rauchern, von welchen nur 37 Prozent zustimmen.

Kaum überraschend zeigen sie auch wenig Begeisterung für eine Preiserhöhung um 90 Rappen pro Päckli Zigaretten: 66 Prozent lehnen die Massnahme ab. Insgesamt ist die Bevölkerung aber durchaus für eine markante Preiserhöhung, nur 40 Prozent sind dagegen.

Gefahren verharmlost

Eine Mehrheit findet auch, dass Tabakwerbung die Gefahren des Rauchens verharmlose und Jugendliche dazu verleite, mit dem Rauchen anzufangen.

Entsprechend gross ist denn auch die Unterstützung für den Vorschlag, Tabakwerbung nur noch am Kiosk zu erlauben.

Das Tabakmonitoring stützt sich auf eine repräsentative Umfrage bei 2500 Personen, die vom LINK Institut im 1. Quartal dieses Jahres in der Deutschschweiz, der Romandie und im Tessin durchgeführt wurde. Das Programm läuft seit 2001.

Rauchverbot am Arbeitsplatz

Die Ergebnisse werden von aktuelleren Umfragen bestätigt: Insbesondere Rauchverbote am Arbeitsplatz finden in der Schweiz regelmässig eine solide Mehrheit.

Dies dürfte auch einer entsprechenden Revision des Arbeitsgesetzes zu Gute kommen, die sich derzeit in der Vernehmlassung befindet.

Zum Schutz vor Passivrauchen sieht das Arbeitsgesetz ein generelles Rauchverbot am Arbeitsplatz vor, also auch in Einkaufszentren, Kinos, Restaurants und Bars. Ausgenommen wären Familienbetriebe, erlaubt sollte auch die Einrichtung von separaten, speziell belüfteten «Fumoirs» sein.

(rr/sda)

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