Real optimistisch - Juve mit Zugzwang in München
publiziert: Mittwoch, 30. Sep 2009 / 13:19 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 30. Sep 2009 / 15:09 Uhr

Im zweiten Spiel der Zürcher Champions-League-Gruppe empfängt Real Madrid heute Abend Olympique Marseille.

Mit Selbstvertrauen: Manuel Pellegrini.
Mit Selbstvertrauen: Manuel Pellegrini.
Mit einem Sieg könnten die Spanier schon einen grossen Schritt Richtung Achtelfinals machen.

Real wird im Santiago Bernabeu, wo am 22. Mai der Champions-League-Final stattfindet, auf den Franzosen Lassana Diarra und Stürmer Ruud van Nistelrooy sowie die Verteidiger Alvaro Arbeloa und Christoph Metzelder verzichten müssen.

Alternativen hat Coach Manuel Pellegrini allerdings genügend. Auch an Selbstvertrauen fehlt es den Madrilenen nach sechs Siegen in ebensovielen Saisonspielen nicht.

Marseille nach Niederlage

Anders sieht es in Marseille aus. Die Südfranzosen mussten am Samstag trotz zweimaliger Führung in Valenciennes (2:3) die erste Niederlage in der laufenden Ligue 1 hinnehmen. Dafür kann Coach Didier Deschamps gegen Real Madrid aus dem Völlen schöpfen. Einzig der verletzungsanfällige Stürmer Bakay Koné ist abwesend.

Im OM-Aufgebot stehen mit Fernando Morientes und Gabriel Heinze zwei ehemalige Real-Spieler. Morientes, der von 1997 bis 2003 bei den «Königlichen» unter Vertrag stand, stellte 2004 als Monaco-Stürmer dem grossen Real Madrid ein Bein. Er sorgte mit zwei Treffern im Viertelfinal für das Ausscheiden der damaligen «Galacticos» um Zinédine Zidane.

«Für solche Spiele bist du Fussballer»

Der 2. Spieltag der Champions League steht auch im Zeichen des Duells Bayern München gegen Juventus Turin. Nach dem Remis zum Auftakt der Gruppenspiele gegen Bordeaux müssen die Italiener in München punkten.

Bayern München ist daheim zumindest in den Gruppenspielen der Champions League eine Macht. Die letzte Niederlage bezog der deutsche Rekordmeister zu diesem Zeitpunkt des Wettbewerbs vor fünf Jahren... gegen Juventus Turin. Überhaupt haben die Turiner mehrheitlich gute Erfahrungen mit Bayern gemacht. Nur eines von vier Duellen ging verloren, drei konnten gewonnen werden.

Bayerns Coach Louis van Gaal, der mit Ajax Amsterdam den Champions-League-Final 1996 im Penaltyschiessen gegen Juventus verlor, sagt trotz der negativen Bilanz: «Wenn wir daheim spielen, müssen wir gewinnen.» Und Bastian Schweinsteiger doppelt nach: «Es ist eine exzellente Gelegenheit, Juventus zu distanzieren.» Fünf Punkte Vorsprung könnten sich die Deutschen, die am Samstag das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Hamburg verloren, mit einem Vollerfolg in der Allianz-Arena erspielen. In der Offensive können die Gastgeber auf ihre Flügelzange Arjen Robben/Franck Ribéry zählen. Beide hatten am Montag wegen kleineren Blessuren noch eine Trainingspause eingelegt.

Buffon freut sich

Auf Seiten der Juventus ist von übermässigem Druck nichts zu spüren. Im Gegenteil: Goalie Gianluigi Buffon freut sich auf die Partie: «Für solche Spiele bist du Fussballer, um dich gegen die besten Gegner zu messen.» Allerdings glaubt der italienische Internationale nicht, dass nur Bayern und Juve Chancen auf die zwei ersten Plätze der Gruppe A haben. «Ich glaube, wir werden bis zum Ende gegen Bayern und Bordeaux um die Achtelfinal-Plätze kämpfen müssen.» Der französische Meister, der seit 21 Partien (alle Wettbewerbe eingerechnet) nicht mehr verloren hat, tritt gleichzeitig bei Maccabi Haifa an.

Sowohl Bayern München als auch Juventus Turin werden heute Abend auf je einen italienischen Weltmeister verzichten müssen. Die Deutschen auf den weiterhin rekonvaleszenten Luca Toni, Juventus auf Abwehrchef Fabio Cannavaro. Trotz der Absenz von Toni hat Van Gaal dank Ivica Olic, Miroslav Klose, Mario Gomez und Thomas Müller im Sturm die Qual der Wahl. Gleiches gilt für Van Gaals Pendant Ciro Ferrara, der mit den Angreifern Alessandro del Piero, David Trezeguet, Amauri und Vincenzo Iaquinta nach München gereist ist. Für das Kreative im Spiel der Italiener ist der ehemalige Bremer Diego zuständig, der allerdings nach seiner Oberschenkel-Verletzung noch nicht wieder in Topform ist.

Wolfsburg gegen ManU

Auch auf den zweiten deutschen Vertreter, der am Mittwoch im Einsatz steht, wartet eine Top-Begegnung. Meister Wolfsburg tritt in der Gruppe B bei Manchster United an. «Zu einem Punkt im Old Trafford wird er nicht reichen, denn ManU ist einfach noch eine Nummer zu gross», glaubt der Wolfsburger Meistermacher und jetzige Schalke-Coach Felix Magath. Manchester United ist seit 21 Champions-League-Heimspielen ungeschlagen.

(ht/Si)

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