Krise in Mazedonien
Rebellen bieten Waffenstillstand in Mazedonien an
publiziert: Mittwoch, 21. Mrz 2001 / 20:34 Uhr

Skopje - Die albanischen Rebellen in Mazedonien haben am Mittwoch abend einen zeitlich unbegrenzten einseitigen Waffenstillstand angeboten, um in Gesprächen eine friedliche Lösung der Krise zu finden.

Das Angebot kam wenige Stunden vor dem Ablaufen des Ultimatums der mazedonischen Regierung an die Rebellen, ihre Positionen aufzugeben und sich zurückzuziehen.

Zwei Offiziere in Südserbien entführt

In Südserbien haben albanische Rebellen am Mittwoch zwei jugoslawische Armeeoffiziere entführt. Die beiden Soldaten wurden in Veliki Trnovac nördlich von Bujanovac verschleppt, wie aus Armeekreisen in Bujanovac verlautete. Ein Armeesprecher bestätigte, die Offiziere seien am Nachmittag «verschwunden».

Die seien in einem Armeefahrzeug unterwegs gewesen. In dem Dorf seien sie «ohne Zweifel in die Hände der Rebellen gefallen». Das 8000-Einwohner-Dorf Veliki Trnovac wird von den albanischen Rebellen der «Befreiungsarmee für Presevo, Medvedja und Bujanovac» (UCPMB) kontrolliert.

(kil/sda)

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