Rebellenoffensive vor den kolumbianischen Wahlen
publiziert: Mittwoch, 8. Mrz 2006 / 08:37 Uhr

Bogotá - Die kolumbianischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben vom Dienstag bei schweren Gefechten mit linken Rebellen mindestens 14 Guerilleros getötet.

Die FARC versuchen mit einer Welle von Angriffen und Anschlägen die Wahl zu sabotieren.
Die FARC versuchen mit einer Welle von Angriffen und Anschlägen die Wahl zu sabotieren.
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Weitere 15 Mitglieder der «Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens» (FARC) wurden gefangen genommen.

70 hätten sich freiwillig ergeben, sagte ein Militärsprecher fünf Tage vor der Parlamentswahl am kommenden Sonntag. Die FARC versuchen mit einer Welle von Angriffen und Anschlägen, der in den vergangenen zwei Wochen etwa 75 Menschen zum Opfer gefallen sind, die Wahl zu sabotieren.

Ausserdem wollen sie nach Einschätzung politischer Beobachter in der Hauptstadt Bogotá die Wiederwahl des konservativen Präsidenten Alvaro Uribe im Mai verhindern.

Kolumbien leidet schon seit mehr als 40 Jahren unter einem bürgerkriegsähnlichen Konflikt, in dem linke Rebellen den von konservativen Kräften beherrschten Staat bekämpfen. Ein Ende des auch vom Drogenschmuggel angeheizten Konflikts ist nicht in Sicht.

(bert/sda)

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