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Rechsteiner sticht Brunner aus - Blocher ohne Chance
publiziert: Sonntag, 27. Nov 2011 / 12:14 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 27. Nov 2011 / 16:21 Uhr

Bern/Zürich/St. Gallen - Paul Rechsteiner (SP) ist im Kanton St. Gallen im zweiten Wahlgang in den Ständerat gewählt worden. Rechsteiner holte 54'616 Stimmen und liess Toni Brunner, SVP, knapp hinter sich. Brunner holte 53'308 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 47,8 Prozent. In Zürich bleibt SVP-Chefstratege Christoph Blocher ohne Chance.

7 Meldungen im Zusammenhang
Der 57-jährige Paul Rechsteiner ist Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) und der amtsälteste Parlamentarier auf Bundesebene. Der Rechtsanwalt ist seit 1986 ununterbrochen im Nationalrat. Er ist im Kanton St. Gallen nach Heinrich Scherrer (1911-1919) und Matthias Eggenberger (1971-1975) der dritte Sozialdemokrat im Ständerat.

Nach der Wahl sprach Rechsteiner von einer «sensationellen Wahl» und von «einer grossen Aufgabe», die ihm das St. Galler Stimmvolk übertragen habe.

Bisherige in Zürich gewählt

Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP) werden den Kanton Zürich auch in den nächsten vier Jahren im Ständerat vertreten. Die beiden Bisherigen schafften die Wiederwahl im zweiten Durchgang ohne Probleme. Herausforderer Christoph Blocher (SVP) hatte keine Chance.

Gutzwiller erhielt 239'005 Stimmen, auf Diener entfielen 214'436 Stimmen. Beide lagen damit deutlich vor Blocher, welcher 123'939 Stimmen erreichte. Ebenfalls angetreten waren drei Aussenseiter, sie hatten keinen Einfluss auf den Wahlausgang. Die Wahlbeteiligung betrug 42,33 Prozent.

Egerszegi im Aargau bestätigt

Die Aargauer Ständerätin Christine Egerszegi (FDP) ist im zweiten Anlauf wiedergewählt worden. Nationalrat Ulrich Giezendanner (SVP) scheiterte. Die SVP verliert nach 16 Jahren ihren Ständeratssitz.

Das Volk bestätigte die 63-jährige Ständerätin Egerszegi mit 91'973 Stimmen. Der 58-jährige Nationalrat Giezendanner unterlag deutlich mit 57'135 Stimmen. Einzig im ländlichen Bezirk Kulm überrundete er Ergerszegi um 4 Stimmen. Zwei Aussenseiterkandidaten erhielten insgesamt rund 5000 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,67 Prozent.

Der Aargau schickt somit erstmals zwei Frauen in die kleine Kammer. Die 34-jährige Pascale Bruderer (SP) war bereits im Oktober als Ständerätin gewählt worden. Sie eroberte für die Aargauer Sozialdemokraten nach 63 Jahren einen Ständeratssitz.

Stadler in Uri wiedergewählt

Der grünliberale Urner Ständerat Markus Stadler ist im Amt bestätigt worden. Er gewann im zweiten Wahlgang das Kopf-an-Kopf-Rennen gegen den SVP-Herausforderer Gusti Planzer deutlich. Stadler erhielt 6945 Stimmen, auf den SVP-Kantonalpräsidenten Gusti Planzer entfielen 5049 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 48,1 Prozent.

Der 63-jährige Markus Stadler vertritt Uri seit 2010 im Ständerat. Er verpasste seine Wiederwahl in der ersten Runde. Damals erreichte als einziger der vier Kandidaten der Urner Regierungsrat Isidor Baumann (CVP) das absolute Mehr.

Bruno Frick in Schwyz abgewählt

Erstmals stellt die SVP im Kanton Schwyz beide Ständeräte. In der zweiten Rund der Ständeratswahl im Kanton Schwyz hat Peter Föhn (SVP) den bisherigen Bruno Frick (CVP) geschlagen. Bereits in der ersten Runde war SVP-Mann Alex Kuprecht gewählt worden.

Peter Föhn, der sich erst zur zweiten Runde als Ständeratskandidat aufstellen liess, erreichte 15'899 Stimmen. Bruno Frick kam lediglich auf 14'833 Stimmen und nimmt damit nach 20 Jahren Abschied von der kleinen Kammer. Ohne Chance auf Platz 3 landete Vincenzo Pedrazzini (FDP) mit 10'478 Stimmen. Die Aussenseiterin Martha Leuthard («Us em Volk - fürs Volk») kam auf 1084 Stimmen.

(asu/sda)

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Ja, das schmerzt enorm, Zombie!
Schauen Sie sich mal an, was diese SVP so alles tut und dann die Schuld den "Sozialschmarotzern" in die Schuhe schiebt!
Schauen Sie sich das völlig desaströse Verhalten des Chr. Huber als Regierungsrat in Zürich an, was der mit unserer Pensionskasse BVK gemacht hat, dieser unfähigste aller unfähigen von der SVP!
Die BVK wurde von diesem Schmarotzer regelrecht ausgenommen!
Alle Sozialschmarotzer der Schweiz zusammen genommen haben den Arbeitnehmern keinen solchen Schaden zugefügt wie dieser Lump!
Aber Ihr müsst ja immer von den wahren Kriminellen ablenken, denn sonst würde euer schändliches Tun ja offenbarer werden. Pfui!
Un dieser Huber hat sich jetzt ins Ausland abgesetzt und schwafelt vom Stimmrecht nur für Reiche Bürger! Das ist SVP!
Nichts als als Horde von Lügnenern und Schmarotzern!
Ausgenommen unsere Thurgauer SVP, die leider nicht den Mut hat, sich von dieser Zürcher Verbrecherbande zu distanzieren.
Faule Wahlversprechen
Hätte Toni Brunner den Leuten vorgegaukelt, mehr Arbeitsplätze und mehr Lohn, währe er als grosser Sieger aus der Wahl gegangen. Solche Versprechen, die Paul Rechsteiner machte sind einfach nicht fair, da sie selten eingehalten werden.
Die SP
hat also jetzt 57 Vertreter. Na das muss ja einige augenscheinlich enorm schmerzen :)

Die SVP kann sich in Ruhe neu formieren...als wäre sie dazu fähig. Ach jeh, fast mitleiderregend wie bei einigen das zurechtgerückte Weltbild zerbröselt.
Die SVP
hat also "nur" noch 59 Vertreter. Na und, trotzdem bleibt die SVP nach wie vor stärkste Partei und stellt inzwischen auch die meisten Parlamentarier in den Kantonen. Das schmerzt einige augenscheinlich enorm. Die SVP als stärkste Partei kann sich nun in aller Ruhe neu formieren, die massiv dezimierten Grünen hingegen werden noch einige Zeit an der Wahlniederlage zu beissen haben.
Da müssen wir uns nichts mehr vorstellen, zum Glück!
Dieses Mal hat das Stimmvolk von Bern und St. Gallen UND Aargau begriffen, welche Leute in den Ständerat gehören - Bravo!!

Sicher nicht Giezendanner, Brunner oder sogar sicher nicht mehr der Blocher! Gut so. Vielleicht dämmert es jetzt dann endlich dem letzten Löu, dass nur die geeigneten Leute in den Ständerat gehören - keine Volkstribunen und Parteivögel!

Dass der Föhn die Wahl in den SR geschafft hat, das ist leider so. Sein Glück, dass in seinem kleinen, niedlichen ... Kanton die Leute SVP denken, resp. nicht mehr imstande zu sein scheinen, frei und selbständig zu denken ... ! Söihäfeli, Söideckeli ist halt allenthalben das Übliche Verhalten - dasjenige Verhalten, das uns auch in die verschiedenen Krisen gebracht hat in der letzten Zeit!
Freude herrscht?
Pest statt Cholera.
Schön!!!
Ich hätte es nicht erwartet, darum ist die freude um so grösser. Den Städten sei dank. Lustig. Die jenigen die Einwanderungs und Integationsprobleme haben, wählen Mehrheitlich die fortschrittlichen Kräfte. Die Auf dem Land, die kaum Ausländer haben, SVP.....

Gutes Wahljahr für die SP und ich hoffe das es im Parlament wieder etwas sachlicher zu und her geht..... Man stellt sich CB, TB und UG im Ständerat vor. Schauder..
Laues Lüftchen??
Mein Gute, die SVP hat hier womöglich eine ihrer schlimmsten Niederlagen überhaupt eingefahren.

Wie man bei 5 SR Sitzen von einem Lauen Lüftchen reden kann ist mir schleierhaft.
Da ist gar keine Luft mehr vorhanden, die SVP hat einen totalen Platten hingelegt.

Nur gerade weil die CVP in Schwyz mit ihrem Sesselkleber nochmal angetreten ist, hat die SVP es überhaupt noch geschafft heute einen Sitz zu ergattern.

Aber ich weiss schon was Sie meinten :)

Persönlich schätze ich die Wahl von Rechsteiner als absolute Katastrophe für Brunner und die SVP ein.
Wenn die St.Galler sogar das Brechmittel Rechsteiner der übrigens der Dienstälteste Parlamentarier ist dem hirnlosen Blochernachplapperi Brunner vorziehen, dann ist das ein gewaltiges Zeichen an die SVP.

Diese wird sich überlegen müssen, wie sie in Zukunft auftritt. Ändert sich nichts an deren arroganten zuweilen erpresserischem Auftreten gegenüber den anderen Parteien wird in 2015 noch weitaus Schlimmeres auf die SVP zukommen.

Und der 2. BR Sitz rückt selbstverschuldet in weite Ferne. Obwohl ich da immer noch darauf hoffe, das der 2. BR Sitz für die SVP Tatsache wird. Dann wird der SVP nämlich noch der letzte Grund zum ewigen Genörgel gezogen.

Alles in Allem kann man sagen das diese Wahlen in 2011 die Schweiz endlich aus dem rechtsbürgerlichen Sumpf rausbringt in dem wir seit Jahren stecken.

Bis 1999 war mit der Schweiz alles im Butter, raten Sie mal welche Partei in diesem Jahr zur stärksten Partei wurde. Seither ging es stetig bergab.

Die Kehrtwende ist geschafft. Ich bin zwar kein Freund der SP, aber die 3 Sitze im NR und die 3 Sitze im SR, die dazugewonnen wurden, werden dem Land trotzdem gut tun und das Gleichgewicht wieder etwas ins Lot bringen.
Ja, so kann es gehen! Freude herrscht!
Der Sturm auf Stöckli von der SVP war leider nur ein laues Lüftchen!
Es gibt halt doch noch Menschen, die Qualität von Unterdurchschnitt unterscheiden können. Die Kubra wird's freuen!
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