Schweizer Demokraten und Katholische Volkspartei sind dagegen
Rechtsparteien sind gegen einen UNO-Beitritt
publiziert: Samstag, 26. Jan 2002 / 17:33 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 27. Jan 2002 / 08:59 Uhr

Bern - Die Schweizer Demokraten und die Katholische Volkspartei lehnen einen UNO-Beitritt der Schweiz zur UNO sowie die Initiative «für eine kürzere Arbeitszeit» ab.

Verschiedene Fahnen wehen gegen einen UNO-Beitritt im Wind.
Verschiedene Fahnen wehen gegen einen UNO-Beitritt im Wind.
An der Zentralvorstandssitzung der Schweizer Demokraten in Bern wurde jeweils einstimmig die Nein-Parole gefasst. Eine Mitgliedschaft der Schweiz in der UNO sei mit der Neutralität und Unabhängigkeit unvereinbar, so die Schweizer Demokraten.

Die Initiative «für eine kürzere Arbeitszeit» würde einen Mangel an Arbeitskräften entstehen lassen, der durch «weitere Masseneinwanderung» kompensiert werden müsste.

Auch die Katholische Volkspartei Schweiz (KVP) hat zur Volksinitiative für einen UNO-Beitritt die Nein-Parole beschlossen. Die Politik der UNO sei mit der katholischen Soziallehre in wesentlichen Punkten unvereinbar, teilte die KVP mit.

Die «atheistischen Grundlagen der UNO seien ungeeignet, Sicherheit, Friede und Wohlergehen der Völker zu gewährleisten», schreibt die KVP weiter.

(kil/sda)

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