Reformen an der Universität Zürich

publiziert: Samstag, 7. Okt 2006 / 12:06 Uhr

Zürich - Der Zürcher Universitätsrektor Hans Weder will die Universitätsleitung reformieren.

Hans Weder erntete massive Kritik.
Hans Weder erntete massive Kritik.
Damit sollen Personalkonflikte künftig vermieden werden. Weder war deswegen unlängst im Zürcher Kantonsrat heftig kritisiert worden.

Es gehe zu lange bis ein Personalproblem vom Institut über die Fakultät bis zum Rektorat vorgedrungen sei, sagte Weder in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung». Der Rektor will deshalb die Führung der Prorektorate und Fakultäten «massiv verstärken».

Was an den Fakultäten passiert, werde so enger von der Universitätsleitung begleitet, sagte Weder weiter. Das Projekt werde im November der Öffentlichkeit vorgestellt und soll aufs nächste Jahr eingeführt werden.

Arrogant und Ignorant

Weder musste vor knapp zwei Wochen im Zürcher Kantonsrat heftige Kritik aus allen politischen Lagern über sich ergehen lassen. Diverse Personalkonflikte brachten dem Rektor den Vorwurf der Arroganz und Ignoranz ein.

Der Rektor räumte im Interview Fehler ein. «In den meisten Fällen gelingt es uns, Konflikte für alle Beteiligte zu lösen», sagte er. «Aber es gab einige Fälle, in denen wir schlicht gescheitert sind.» Weder erklärte zudem, dass einige Personen nicht an die Universität hätten berufen werden dürfen.

Gegen den Vorschlag, dass ein Rektor heute vor allem Manager sein müsse, wehrte sich Weder. «Für einen Rektor ist es zentral, dass er wissenschaftliche Anerkennung hat, um gegenüber den Professorinnen und Professoren glaubwürdig zu sein.» Das andere könne man lernen.

Eine Uni zu führen sei viel mehr, als sie zu managen, erklärte Weder weiter. Es gehe darum, Freiräume zur Entfaltung zu geben und zugleich auf einen sorgfältigen Umgang mit den Ressourcen zu achten. «Meine Aufgabe ist es, Impulse zur Innovation wahrzunehmen und zu verstärken», sagte Weder.

(rr/sda)

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