Regelmässiger Zugverkehr zwischen Nord- und Südkorea
publiziert: Dienstag, 11. Dez 2007 / 07:36 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 11. Dez 2007 / 15:18 Uhr

Seoul - An der Grenze zwischen Nord- und Südkorea ist die erste regelmässige Zugverbindung zwischen beiden Staaten seit mehr als 50 Jahren aufgenommen worden. Ein Güterzug fuhr über die Grenze zum Bahnhof Panmun in Nordkorea.

Die letzte regelmässige Zugverbindung war im Koreakrieg (1950 bis 1953) eingestellt worden.
Die letzte regelmässige Zugverbindung war im Koreakrieg (1950 bis 1953) eingestellt worden.
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Später kehrte er wieder in den Süden zurück. Diese Fahrt soll einen täglichen Frachtverkehr zwischen den beiden jahrzehntelang verfeindeten Ländern einleiten. Dies gilt als erster greifbarer Erfolg des historischen Korea-Gipfels vom Oktober.

«Damit ist ein Traum wahrgeworden», sagte ein Lokführer: «Ich bin so froh, diesen Zug nach Norden zu fahren, wo meine Eltern geboren sind.»

Die Güterzüge verkehren künftig auf der 20 Kilometer langen Strecke zwischen den Städten Munsan im Süden und Bongdong im Norden. Am Dienstag waren die Waggons auf dem Weg nach Norden mit Bordsteinen und Rohmaterial für die Schuhproduktion beladen.

In den Süden zurück kehrten sie mit Schuhen, Kleidung und Maschinen, die überwiegend im von Südkorea finanziell unterstützten Industriegebiet Kaesong produziert wurden.

Die Menschen auf beiden Seiten der Grenze hoffen, dass dem Güterverkehr eines Tages ein Personenverkehr folgen wird - und vielleicht sogar der erste Schritt zur Anbindung an Europa über die Trans-China- und Trans-Sibirien-Netzwerke.

Die letzte regelmässige Zugverbindung war im Koreakrieg (1950-1953) eingestellt worden. Die Zugverbindung war auf dem Gipfeltreffen der Staatschefs der beiden koreanischen Staaten im Oktober zusammen mit weiteren Wirtschaftsprojekten beschlossen worden.

(fest/sda)

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