Regierungs- und Parlamentswahlen in Neuenburg
publiziert: Sonntag, 10. Apr 2005 / 08:34 Uhr

Neuenburg - Im Kanton Neuenburg wählt das Volk am Sonntag Regierung und Parlament neu. Die vereinigte Linke wittert die Chance, die Mehrheit zu erobern.

Die Altstadt in Neuenburg.
Die Altstadt in Neuenburg.
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Bangen muss vor allem die FDP: von rechts wird sie von der erstmals antretenden SVP bedrängt.

Angesichts der Rekordzahl von 27 Kandidierenden für 5 Regierungssitze dürften die Würfel für die Staatsratswahl erst im 2. Wahlgang vom 1. Mai fallen. Nur zwei Bisherige treten nochmals an: Sylvie Perrinjaquet (Liberale) und Bernard Soguel (SP).

Erster Wahlgang

Thierry Béguin (FDP), Monika Dusong (SP), Pierre Hirschy (Liberale) verzichten. Im linken Lager treten die Parteien zum 1. Wahlgang noch getrennt an.

Die SP schickt auf einer Fünferliste nebst Soguel gleich zwei politische Schwergewichte ins Rennen: Ständerat Jean Studer und Nationalrat Didier Berberat. Die Grünen setzen auf den populären Bauerngewerkschafter und Nationalrat Fernand Cuche.

Der zweite Wahlgang

Mit eigenen Listen treten zudem PdA und Solidarités an. Das linksgrüne Lager, das sich auf eine gemeinsame Wahlplattform geeinigt hat, wird sich jedoch für den 2. Wahlgang hinter die Bestgewählten scharen.

Auf rechter Seite tritt die bürgerliche Entente aus Liberalen und Freisinnigen zwar vereint an, die Parteien taten sich aber mit der Kandidatensuche schwer. Einziges Zugpferd auf der gemeinsamen Fünferliste ist die bisherige Finanzdirektorin Sylvie Perrinjaquet (Liberale).

Druck von der SVP

Unter Druck steht der traditionelle Bürgerblock aber nicht nur von links, sondern auch von der SVP. Bei den eidgenössischen Wahlen vom Herbst 2003 hatte die erstmals angetretene SVP auf Anhieb mehr als 20 Wählerprozente erobert. Der damals neu gewählte Nationalrat Yvan Perrin drängt nun auch in die Kantonsregierung.

(bsk/sda)

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