Regierungsrat hält an Elitegymnasium fest
publiziert: Dienstag, 29. Mai 2007 / 13:59 Uhr

Aarau - Der Aargauer Regierungsrat hält trotz mehrheitlicher Ablehnung in der Vernehmlassung zur Bildungsreform an einem Gymnasium für Hochbegabte fest. Offen stehen soll es Schülern mit «exzellenten intellektuellen Leistungen» in verschiedenen Bereichen.

Die Förderung Hochbegabter dürfe nicht nur Privilegierten vorbehalten bleiben.
Die Förderung Hochbegabter dürfe nicht nur Privilegierten vorbehalten bleiben.
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Der Aargau könne es sich nicht leisten, die Produktivität, Kreativität und Leistungsfähigkeit besonders begabter junger Menschen nicht optimal zu fördern, sagte Bildungsdirektor Rainer Huber an einer Medienkonferenz in Aarau.

Die Förderung Hochbegabter dürfe nicht nur Privilegierten vorbehalten bleiben.

In der Vernehmlassung hatte sich eine Mehrheit gegen ein Elitegymnasium ausgesprochen. Regierungsrat Huber führte dies vor allem darauf zurück, dass die Idee der Hochbegabtenförderung falsch interpretiert worden sei.

Das Gymnasium für Hochbegabte ist Teil einer grundlegenden Reform der Aargauer Volksschule. Sowohl die Unterstufe als auch die Oberstufe sollen vollständig neu konzipiert werden.

(li/sda)

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