Regierungsrat will Ausbau der A1 auf sechs Spuren
publiziert: Freitag, 12. Sep 2008 / 12:16 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Sep 2008 / 12:36 Uhr

Aarau - Die Autobahn A1 soll im Kanton Aargau auf einer Länge von 32 Kilometern von vier auf sechs Spuren ausgebaut werden. Diese Absicht will der Regierungsrat im kantonalen Richtplan festsetzen.

Die A1 soll sechs Spuren erhalten.
Die A1 soll sechs Spuren erhalten.
«Wir müssen handeln», sagte Regierungsrat Peter C. Beyeleran einer Medienkonferenz in Aarau. Die A1 sei für die Bewältigung des Verkehrs in West-Ost-Richtung von «zentraler Bedeutung». 79'000 Fahrzeuge rollten pro Tag über die A1 im Aargau.

Ein Ausbau zwischen der Verzweigung Wiggertal und dem Birrfeld dränge sich auf, betonte der Vorsteher des Departementes Bau-, Verkehr und Umwelt (BVU). Das Projekt für den Ausbau auf sechs Spuren habe «hohe Priorität». Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) sei über die Aargauer Absicht informiert.

Als erster Schritt soll der Ausbau im kantonalen Richtplan, der für die Behörden verbindlich ist, festgesetzt werden. Damit werden die raumplanerischen Voraussetzungen geschaffen. Der Festsetzung im Richtplan muss das Kantonsparlament und später der Bundesrat zustimmen.

20 Jahre Bauzeit

Regierungsrat Beyeler rechnet damit, dass die Planung und die Bauarbeiten für eine sechspurige A1 im Aargau bis zu 20 Jahren dauern. Die Kosten werden auf 1,1 Milliarden Franken geschätzt. Der Bund müsste die gesamten Aufwendungen finanzieren.

Auch die sechs Autobahnanschlüsse seien in den nächsten 20 Jahren überlastet, heisst es in einem Bericht des Regierungsrates. Sie müssten ausgebaut oder neu konzipiert werden. Mit einem Ausbau der 1971 eröffneten A1 soll zudem der Lärmschutz verbessert werden.

Bereits beschlossene Sache ist der Ausbau der A1 auf sechs Spuren zwischen den Anschlüssen Härkingen im Kanton Solothurn und Wiggertal. Die Kosten betragen 130 Millionen Franken. Auf diesem 9,4 Kilometer langen Abschnitt rollt der Verkehr sowohl der A1 zwischen Bern und Zürich als auch der A2 zwischen Basel und Chiasso.

(tri/sda)

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