Regula Rytz bleibt Mitglied der Berner Stadtregierung
publiziert: Freitag, 7. Okt 2005 / 20:45 Uhr

Bern - Die Grüne Regula Rytz bleibt Mitglied der Berner Stadtregierung.

Regula Rytz hoffe, dass man nun so rasch wie möglich wieder zum Alltag zurückkehren könne.
Regula Rytz hoffe, dass man nun so rasch wie möglich wieder zum Alltag zurückkehren könne.
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Bei der vom Bundesgericht angeordneten Nachzählung der Gemeinderatswahlen 2004 verringerte sich ihr Vorsprung auf Alec von Graffenried allerdings auf hauchdünne sechs Stimmen.

Erwartungsgemäss wiederholte sich das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Rytz und von Graffenried vom letzten November: Die seit neun Montaten amtierende Gemeinderätin Rytz vom Grünen Bündnis (GB) vereinigte 20 758 Stimmen auf sich, Alec von Graffenried (Grüne Freie Liste GFL) 20 752.

Unter dem Strich legte Rytz damit gegenüber der ersten Ausmittlung 152 Stimmen zu, von Graffenried 165. Die stärksten Veränderungen gab es bei den unveränderten Stimmzetteln, was sich aber auf die Differenz zwischen den Kandidaten nicht auswirkte. Zurückzuführen waren sie primär auf einen Übermittlungsfehler in einem einzelnen Zählkreis.

Veränderte Stimmzettel

Entscheidend waren die veränderten Stimmzettel: Hier verlor Rytz 12 Stimmen, von Graffenried gewann 3 dazu.

Hans-Urs Wili, Leiter der Sektion politische Rechte bei der Bundeskanzlei, stellte den Verantwortlichen der ersten Auszählung ein gutes Zeugnis aus.

Bei den 27 000 veränderten Stimmzetteln kam es in insgesamt 111 Einzelfällen zu anderen Beurteilungen. Dieser Wert liege weit von einem entfernt, der an eine absichtliche Wahlfälschung denken liesse. Wili war Mitglied eines Expertengremiums, welches dem Stimmausschuss für Zweifelsfälle zur Seite stand.

Rückkehr zum Alltag

Rytz zeigte sich erleichtert. «Es war eine sehr harte Zeit für mich und mein Unfeld», sagte sie. Der Demokratie sei mit der Nachzählung «Nachhalt verschafft worden». Sie hoffe, dass man nun so rasch wie möglich wieder zum Alltag zurückkehren könne.

Er sei über die Bestätigung von Rytz erleichtert, liess von Graffenried in einer Mitteilung verlauten. «Jedes andere Resultat hätte zu einer unmöglichen Situation geführt». In der demokratischen Kultur der Schweiz hätten es alle verdient, formell makellos gewählt zu werden.

Bei den Wahlen vom vergangenen November wurden für Rytz 19 Stimmen mehr als für von Graffenried gezählt. Mit einer Stimmrechtsbeschwerde forderten mehrere Privatpersonen eine Nachzählung, was die Stadt ablehnte. Das Bundesgericht gelangte Mitte September zu einer anderen Auffassung und ordnete die Nachzählung an.

(bert/sda)

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