Zusammenstoss mit Demonstranten
Reitschule Bern - Elf Polizisten verletzt
publiziert: Sonntag, 6. Mrz 2016 / 13:05 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 6. Mrz 2016 / 17:20 Uhr
Bei einer Demonstration in Bern wurden elf Polizisten verletzt.
Bei einer Demonstration in Bern wurden elf Polizisten verletzt.

Bern - In der Nacht auf Sonntag ist es erneut zu Ausschreitungen vor der Berner Reitschule gekommen. Unbekannte errichteten und zündeten Strassenbarrikaden an. Als Polizei und Feuerwehr ausrückten, eskalierte die Situation. Dabei wurden elf Polizisten verletzt.

2 Meldungen im Zusammenhang
Die Einsatzkräfte seien von Unbekannten mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen worden, teilte die Kantonspolizei Bern am Sonntag mit. Die Polizei reagierte ihrerseits mit Gummischrot und Reizstoff.

Durch die zwei errichteten Strassenbarrikaden war die Schützenmattstrasse zeitweise blockiert. Erschwert wurde die Situation dadurch, dass einige Personen auf dem Dach der Reitschule positioniert waren. Schliesslich sei es der Feuerwehr aber gelungen, die Brände zu löschen, heisst es in der Polizeimeldung weiter. Nachdem Angestellte der Stadt Bern die Strasse gesäubert hatten und sich die Situation beruhigt hatte, zog sich die Polizei zurück.

Die Kantonspolizei Bern hat nun Ermittlungen wegen Gefährdung des Lebens, Landfriedensbruch sowie Gewalt und Drohung aufgenommen. In diesem Zusammenhang sucht sie Zeugen, die Hinweise zur Täterschaft machen können.

Nicht erster Zwischenfall

Schon bei einem früheren Einsatz am späten Freitagabend auf der Berner Schützenmatte hatte die Polizei Gummischrot eingesetzt. Nach ihren Angaben wehrten sich die Polizisten gegen Demonstranten, die ihrerseits Flaschen warfen.

Mehrere Polizisten hatten ab 18 Uhr auf dem Parkplatz Schützenmatte in orangen Westen patrouilliert. Gemäss Communiqué sollte der Polizei-Einsatz «Straftaten entgegenwirken und Sicherheit vermitteln». Der grosse Parkplatz vor dem Kulturzentrum Reitschule gilt als Umschlagplatz für Drogen.

Die Aktion habe zu vielen positiven Rückmeldungen geführt, schreibt die Polizei weiter - «andererseits gab es auch Protest dagegen». So habe sich gegen 23 Uhr ein Demonstrationszug formiert, der sich aus der Reitschule in Richtung der Einsatzkräfte begeben habe. Die Polizisten hätten sich zurückziehen müssen.

Am Sonntagnachmittag meldete sich der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB) wegen der Vorfälle zu Wort. «Mit grosser Wut und Unverständnis» habe der Verband von den Vorfällen erfahren. Er fordert die Politik auf, endlich aufzuwachen und zu handeln. Sonst müsse der Druck aus der Bevölkerung kommen.

Diese könnte sich durchaus schon bald wieder zur Reithalle äussern. Der Berner SVP-Nationalrat Erich Hess verschickte nach Bekanntwerden der Krawalle am Sonntag die Einladung zur Übergabe der Unterschriften für die kantonale Initiative der Jungen SVP «Keine Steuergelder für die Berner Reithalle» an die Staatskanzlei.

(sda)

?
Facebook
SMS
SMS
2
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Nach den jüngsten Ausschreitungen im Umfeld der Berner Reitschule hat die Berner Stadtregierung Sanktionen gegen das ... mehr lesen
Da es immer wieder zu Ausschreitungen kommt, will Bern kein Geld mehr an die Reitschule abgeben.
Die Vermummten lockten die Polizei in einen Hinterhalt. (Symbolbild)
Bern - «Es ging den Vermummten dem Anschein nach darum, mit der Strassensperre die Polizisten in einen Hinterhalt zu ... mehr lesen 1
Kein Unterschied
Für mich sind das gewaltbereite Linksextremisten. Da mache ich keinen Unterschied zu gewaltbereiten Rechtsextremisten.

Beide muss man mit aller Härte des Gesetzes bekämpfen.
Heisst...
es unter Anderem:
"ein Vorwand, um rassistische Kontrollen durchzuführen und den selbstverwalteten Raum Reitschule anzugreifen"
Rückzug der Polizei ist angesagt und dem "selbstverwaltenen" Raum ist mit einem breiten Lächeln im Gesicht eine Chance zu geben.
http://www.watson.ch/Schweiz/Bern/821971763-Frau-in-Bern-von-drei-Männ...
Erste-Hilfe-Lösungen für Unternehmen, Gastgeber, Institutionen und Priva ...
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 17
Francesco Schettino: Weil er das Schiff verliess, wurde er als  «Käptain Feigling» verspottet.
Francesco Schettino: Weil er das Schiff ...
Schiffsunglück  Florenz - Kapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Florenz bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz. mehr lesen 
Berufungsprozess um «Costa Concordia»-Unglück hat begonnen Florenz - In Florenz hat am Donnerstag der Berufungsprozess ...
Heute Nachmittag ist es auf der Autobahn A14 in Ebikon zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. Der Lastwagen durchbrach anschliessend die Leitplanke und fuhr ... mehr lesen
Durch den Unfall entstanden an den Fahrzeugen, an der Strasseneinrichtung und am Radargerät ein Sachschaden von über 100'000 Franken.
Am Dienstag, 31. Mai 2016, kurz vor 08.30 Uhr, ereignete sich im Bereich der Unterführung Rothausstrasse in Muttenz BL eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt, wie die Polizei Basel Landschaft berichtet. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... ist ja noch nicht so lange her, als dass einem das alternde aber gut ... Fr, 27.05.16 21:37
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt
Das Care Team bietet Firmen in tragischen Situationen psychologische Not ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 18°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Basel 17°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
St. Gallen 17°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Bern 16°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Luzern 18°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Genf 14°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Lugano 19°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten