Rekordwärme im nächsten Jahrzehnt erwartet
publiziert: Donnerstag, 9. Aug 2007 / 23:50 Uhr

Washington - Das kommende Jahrzehnt bringt nach Forscheraussagen weitere Hitze-Rekorde: Mindestens die Hälfte der Jahre von 2010 bis 2014 wird demnach wärmer als das weltweit bislang heisseste Jahr 1998.

Das Modell beziehe auch Daten über natürliche Schwankungen in den Ozeanen und der Atmosphäre ein.
Das Modell beziehe auch Daten über natürliche Schwankungen in den Ozeanen und der Atmosphäre ein.
Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Klimastrategie und zeichnen Sie mit dem SwissClimate CO2e-Label aus.
5 Meldungen im Zusammenhang
Das geht aus einem neuen Klimamodell hervor, das britische Wissenschafter im Journal «Science» (Bd. 317, S. 796) vorstellen.

Das Modell beziehe ausser dem menschengemachten Treibhauseffekt auch Daten über natürliche Schwankungen in den Ozeanen und der Atmosphäre ein, die in andere Klimamodelle noch nicht eingeflossen seien.

Nach Berechnungen von Doug Smith vom Hadley Center in Exeter und seiner Kollegen wird sich die Erwärmung in den kommenden Jahren vielerorts zunächst verlangsamen, dann insgesamt aber stark beschleunigen.

Nach Angaben der UNO-Wetterorganisation (WMO) in Genf von Anfang der Woche brachte bereits das Jahr 2007 bislang mehrere Klimarekorde: Die Oberflächentemperatur an Land sei im Januar und April so hoch gewesen wie noch nie in diesen Monaten seit dem Beginn der Messungen im Jahr 1880.

Hohe Temperaturen fördern Extremereignisse

Im Januar war sie demnach 1,89 Grad Celsius höher als im Durchschnitt, im April waren es 1,37 Grad. Nach Angaben der WMO gab es in verschiedenen Regionen der Erde zahlreiche Extremereignisse.

Dazu zählt die Organisation den extrem starken indischen Monsun und den Wirbelsturm Gonu.

In Südchina habe es Anfang Juni ungewöhnlich heftige Regenfälle gegeben, von den Überflutungen seien 13,5 Millionen Menschen betroffen gewesen.

Die britischen Forscher um Smith errechneten, dass es 2014 weltweit im Schnitt voraussichtlich um 0,1 bis 0,5 Grad wärmer sein werde als 2004.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf - Ganze 90 Jahre lang hielt der Wüstenort Al-Asisia in Libyen mit dem Spitzenwert von 58 Grad den weltweiten Hitzerekord. ... mehr lesen
Nirgends war es nach aktuellen Erkenntnissen wärmer.
Das wärmste La-Nina-Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.
Washington - Im vergangenen Jahr hat es keine neuen Temperaturrekorde gegeben. ... mehr lesen
Bern/Washington - Hitzewellen dauern in Europa heute im Mittel doppelt so lange wie vor rund einem Jahrhundert. Das geht aus ... mehr lesen
Das westeuropäische Klima ist extremer geworden.
Die Zunahme hängt offenbar mit der Erwärmung der Wasseroberfläche zusammen.
Washington - Durch die Erwärmung der Erdatmosphäre hat sich die Zahl der Wirbelstürme, die im Laufe eines ... mehr lesen
Paris - Das grösste Polarforschungsprogramm seit 50 Jahren ist in Paris und Berlin offiziell eröffnet worden. Mehr als 50 000 ... mehr lesen
In 100 hundert Jahren könnte dieser Anblick eine Rarität sein.
Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Klimastrategie und zeichnen Sie mit dem SwissClimate CO2e-Label aus.
Die Französische Nationalversammlung.
Die Französische Nationalversammlung.
Frankreich  Paris - Das Energiewende-Gesetz der sozialistischen Regierung in Frankreich, das eine deutliche Reduzierung des Atomstroms vorsieht, hat die erste parlamentarische Hürde genommen. Die Nationalversammlung stimmte mit der klaren Mehrheit von 314 Ja- zu 219 Nein-Stimmen in erster Lesung für die Vorlage. Der Gesetzentwurf geht nun in den Senat. 
Im Gesetz ist die Atomstrom-Reduzierung festgeschrieben. (Symbolbild)
Paris: Nationalversammlung für Reduzierung der Atomkraft Paris - Die französische Nationalversammlung hat für die Senkung des Anteils der Atomkraft an der Stromproduktion ...
Anstieg  Canberra - Die Meeresspiegel sind seit ...
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind die Meeresspiegel um rund 20 Zentimeter angestiegen. (Smybolbild)
Klimawandel gefährdet Inselstaaten
Ein Drittel der Bewohner kleiner Inseln in Gefahr Apia - Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Abfallprobleme bedrohen die Einwohner kleiner Inselstaaten. Wenn der ...
Rekord-Eisschmelze in Grönland und Antarktis Bremerhaven - Der Klimawandel setzt den Eisschilden in Grönland und der Antarktis immer stärker zu. Sie ...
Gletschergrenze in der Antarktis.
Titel Forum Teaser
  • christianfrey aus Luzern 1
    Wenn wir etwas ändern können - dann im Ausland Bei der Energieintensität des Bruttoinlandproduktes (BIP) belegt die ... Mi, 08.10.14 12:36
  • tigerkralle aus Winznau 98
    Leuthard Ja Leuthard soll Schutzpatronin werden , Leuthard will 100 Millionen ... Mo, 29.09.14 11:25
  • Menschenrechte aus Bern 112
    Klimafond Das ich nicht lache, wohin das Geld geht wissen u terdessen schon viel ... Do, 25.09.14 00:38
  • tigerkralle aus Winznau 98
    100 Millionen Setzt die in der Schweiz ein , das ist sinnvoller Frau Leuthard !!!! ... Mi, 24.09.14 12:17
  • Schmanck aus Werne 3
    kann sein "Letztes Aussetzen" ist durchaus möglich, wenn z. B. das "Aussetzen" ... Di, 02.09.14 11:20
  • KangiLuta aus Wila 208
    IPCC (Titel zu kurz) Sind das nicht die Lügner, die den Klimabericht etwas zurecht gebogen ... Mo, 31.03.14 09:40
  • jorian aus Dulliken 1512
    Insekten Es gibt schon Firmen, die haben sich auf die Insektenzucht ... Di, 11.03.14 05:52
  • Heidi aus Oberburg 1011
    Mahlzeit Insekten brauchen weniger Wasser als Tiere? Ich dachte immer, Insekten ... Mo, 10.03.14 22:32
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 12°C 16°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Basel 10°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
St.Gallen 14°C 18°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 9°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 11°C 20°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 12°C 23°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 14°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten