Rentner protestieren weiter gegen Sozialabbau
publiziert: Sonntag, 16. Jan 2005 / 17:41 Uhr

Moskau - In Russland protestieren weiter tausende Rentner gegen den Sozialabbau. In St. Petersburg sperrten ältere Menschen den Newski-Prospekt, die Prachtstrasse der nordrussischen Metropole.

Die Demonstranten fordern Putins Rücktritt.
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Auf Strassenbahnschienen errichteten sie fünf Zelte in Orange, der Farbe der Demokratiebewegung in der Ukraine. Sie sollen stehen bleiben, bis wir wieder unsere Vergünstigungen erhalten, erklärten die Demonstranten.

Am Samstag hatten etwa 5000 Rentner den Rücktritt von Präsident Wladimir Putin und von Regierungschef Michail Fradkow gefordert. Für Montag wurde eine neue Kundgebung beschlossen.

Die russische Regierung hatte mit Jahresbeginn für Millionen Betroffene soziale Vergünstigungen wie kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und kostenlose Telefonanschlüsse durch Geldzahlungen ersetzt.

Allerdings erhielten nur wenige Betroffene die entsprechenden Ausgleichszahlungen. Die Protestwelle der Rentner werde in der kommenden Woche abebben, sagte Sozialminister Michail Surabow.

Gegen die Bezahlung von öffentlichen Verkehrsmitteln

Im Moskauer Umland protestierten am Samstag tausende Pensionäre dagegen, dass sie seit Jahresbeginn für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Hauptstadt zahlen müssen. Allein in der Stadt Chimki direkt am Moskauer Stadtrand kamen 2000 Menschen zusammen.

Heute Sonntag demonstrierten nach Medienberichten 5000 Rentner in der südrussischen Stadt Stawropol. In Kasan, der Hauptstadt der Teilrepublik Tatarstan an der Wolga, blockierten am Samstag etwa 200 Rentner die Hauptdurchgangsstrasse.

(rr/sda)

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