Retrospektive auf Walter Kurt Wiemkens Werk
publiziert: Donnerstag, 14. Nov 2002 / 11:43 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Nov 2002 / 12:04 Uhr

Zug - Seit längerem engagiert sich das Kunsthaus Zug für in Vergessenheit geratene Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts. Die neuste Ausstellung ist dem Basler Maler und Zeichner Walter Kurt Wiemken gewidmet. Sie dauert bis zum 16. Februar 2003.

Walter Kurt Wiemken lebte von 1907 bis 1941. Nach der Ausbildung in München und Paris unternahm er verschiedene Reisen nach Frankreich und ins Tessin. Danach liess er sich in Basel nieder, wo er Mitbegründer der Künstlergruppe 33 war.

Insbesondere in den dreissiger Jahren schuf er ein Oeuvre, dessen inhaltliche Schärfe und künstlerische Dichte ungewöhnlich sind. Anhand phantastischer Gegensätze veranschaulicht er Gegensätze von Arm und Reich, Leben und Tod, Krieg und Frieden, Teufel und Engel.

Bis an sein Lebensende beschäftigten ihn Kriegsvisionen. In seinen Arbeiten spiegelt sich die Zeit zwischen den Weltkriegen in einer für die Schweiz beispiellosen Schonungslosigkeit.

Lange wurde Wiemken als Aussenseiter betrachtet. In der Zuger Ausstellung wird sein Werk nun in den Mittelpunkt und auf den Prüfstand gerückt. Rund 90 Arbeiten aus allen Schaffensabschnitten sind zu sehen, davon etwa 30 aus der Öffentlichen Kunstsammlung Basel.

In Ergänzung zu Wiemken zeigt das Kunsthaus Zug Werke der eigenen Sammlung mit Schwerpunkt Surrealismus/Phantastik; u.a. Bilder von Brignoni, Oppenheim, Seligmann, Tschumi, von Moos, Ensor, Munch und Kirchner.

Die Ausstellung wird anschliessend im Museo d´arte di Mendrisio gezeigt. Der gemeinsam editierte, zweisprachige Katalog enthält u.a. Werkanalysen verschiedener Autoren, 50 Abbildungen sowie Biografie und Bibliografie.

(bert/sda)

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