Rice fordert von Israel Aufhebung von Sperren
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2008 / 18:39 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 4. Mai 2008 / 20:11 Uhr

Tel Aviv - US-Aussenministerin Condoleezza Rice hat während ihrer Nahost-Friedensmission von Israel die Aufhebung weiterer Strassensperren im Westjordanland gefordert. Das Leben der Palästinenser solle erleichtert werden.

Rice hat von Israel die Aufhebung weiterer Strassensperren im Westjordanland gefordert.
Rice hat von Israel die Aufhebung weiterer Strassensperren im Westjordanland gefordert.
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Bei der Aufhebung der Strassensperren stehe nicht die Zahl der aufgehobenen Sperren, sondern die tatsächlich erzielten Erleichterungen für die Palästinenser im Vordergrund, sagte Rice nach einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah.

Darüber habe sie auch mit Israels Verteidigungsminister Ehud Barak gesprochen. Rice hatte am Samstag bereits Israels Regierungschef Ehud Olmert getroffen. Dieser wiederum will am Montag mit Abbas erneut über einen Frieden verhandeln.

Die von Israel zugesagte Aufhebung einiger Strassensperren in dem von Abbas' Fatah beherrschten Westjordanland solle überprüft werden, sagte Rice bei ihrem 15. Nahost-Besuch innerhalb von zwei Jahren.

Lebensmittellieferungen gestoppt

Laut einem Bericht des UNO-Büros für humanitäre Angelegenheiten in den Palästinensergebieten (OCHA) hatte Israel die Aufhebung von 61 Strassensperren im Westjordanland zugesagt, dies aber nur in 44 Fällen umgesetzt.

Wegen fehlenden Treibstoffs setzt die UNO ab Montag die Lebensmittellieferungen in den Gazastreifen aus. Davon betroffen sind 1,5 Millionen Menschen.

«Wir haben unsere Benzinvorräte aufgebraucht und sind deshalb gezwungen, ab Montag unsere Lebensmittellieferungen für 1,5 Millionen Bewohner des Gazastreifens zu stoppen», sagte der Sprecher des UNO-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA).

Israel hat seit der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen im Juni 2007 seine Öl- und Stromlieferungen in das Palästinensergebiet schrittweise immer stärker reduziert und den Gazastreifen zwischenzeitlich sogar komplett abgeriegelt. Die israelische Regierung protestiert damit nach eigener Darstellung gegen Raketenangriffe aus dem Gazastreifen.

(smw/sda)

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