Rice will strengere Kontrolle privater US-Sicherheitsfirmen
publiziert: Mittwoch, 24. Okt 2007 / 15:48 Uhr

Washington - US-Aussenministerin Condoleezza Rice hat eine wirksamere Kontrolle privater Sicherheitsfirmen im Irak angekündigt. Sie reagiert damit auf einen Untersuchungsbericht aus ihrem Departement.

Will die Empfehlungen umsetzen: US-Aussenministerin Rice.
Will die Empfehlungen umsetzen: US-Aussenministerin Rice.
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Die Ministerin werde die Empfehlungen einer Untersuchungskommission umsetzen, soweit sie in ihren Geschäftsbereich fielen, sagte der zuständige Abteilungsleiter des Aussenministeriums, Patrick Kennedy, in Washington.

Die Kommission unter Leitung von Kennedy war eingesetzt worden, nachdem bei einem Zwischenfall mit Mitarbeiter der privaten Sicherheitsfirma Blackwater im September in Bagdad elf Zivilisten getötet worden waren.

Kennedy hatte allerdings nur den Auftrag, das Vorgehen privater Sicherheitsfirmen im allgemeinen zu untersuchen, der Vorfall von Bagdad wird von der US-Bundespolizei FBI geprüft.

Immunität entzogen

Das vierköpfige Gremium Kennedys bemängelte nach seiner Untersuchung schlechte Koordination, Kommunikation und Überwachung und kritisierte, dass die Mitarbeiter der privaten Firmen nicht genügend Rechenschaft über ihre Aktivität ablegten.

Die irakische Regierung hat inzwischen den Mitarbeitern ausländischer Sicherheitsfirmen die Immunität entzogen. Das Kabinett habe dies bei einer Sitzung beschlossen, erklärte ein Regierungsprecher in Bagdad.

(ht/sda)

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