Ridoré ist erster schwarzer Präfekt der Schweiz
publiziert: Sonntag, 22. Jun 2008 / 16:26 Uhr

Freiburg - Der Sozialdemokrat Carl-Alex Ridoré wird neuer Oberamtmann des Freiburger Saanebezirks. Die Wahlberechtigten zogen den Juristen mit haitianischen Wurzeln dem CVP-Kandidaten Hubert Dafflon vor, der nur auf seine eigene Partei hatte zählen können.

Carl-Alex Ridoré wird neuer Oberamtmann des Freiburger Saanebezirks.
Carl-Alex Ridoré wird neuer Oberamtmann des Freiburger Saanebezirks.
Ridoré wird der erste schwarze Präfekt in der Schweiz sein. Er erhielt 11'706 Stimmen, Dafflon kam auf 7914. Die Beteiligung beim zweiten Wahlgang lag bei 35,5 Prozent. Im ersten Wahlgang am 1. Juni waren noch 47 Prozent der Berechtigten an die Urnen gegangen.

Der Saanebezirk war als letzter der sieben Freiburger Bezirke in den Händen der CVP. Der neue Oberamtmann Carl-Alex Ridoré wird Nachfolger von Nicolas Deiss, der auf Ende August demissioniert hat. Die Sozialdemokraten verfügten seit 1991 nie mehr über eine Präfektur.

Niederlage der Rechten

Für die CVP hat der Sitzverlust nichts mit der Partei und auch nichts mit dem Kandidaten zu tun. «Es ist eine Niederlage der Rechten und eine Bestätigung ihres Auseinanderdriftens», sagte Emanuel Waeber, der Präsident der CVP Kanton Freiburg, nach der Wahl.

SP-Präsident David Bonny erklärte den Sieg mit den Kompetenzen des SP-Kandidaten. Der 36-jährige Ridoré habe sich als Grossrat profiliert und sei Jurist. Und vor allem habe die Wählerschaft einen Wechsel gewollt.

Ridoré hat bereits eine mehrstufige politische Karriere hinter sich und gilt als aufgehender Stern der Freiburger SP. 2001 wurde er ins Gemeindeparlament seines Wohnorts Villars-sur-Glâne gewählt. 2006 zog er mit einem brillanten Wahlresultat in den Grossen Rat ein. 2007 fehlte ihm nur wenig für die Wahl in den Nationalrat.

(tri/sda)

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