Ringen bei Zypern-Gesprächen geht weiter
publiziert: Mittwoch, 31. Mrz 2004 / 13:24 Uhr

Bürgenstock - Auf dem Bürgenstock NW sind die Zypern-Gespräche ins Stocken geraten: Die griechische Seite wirft der UNO vor, den türkischen Zyprern und der Türkei zuviele Konzessionen gemacht zu haben.

Kann Kofi Annan die zerstrittenen Parteien noch zu einem Kompromiss bewegen?
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Griechenland ist mit dem am Montag vorgelegten neuen Plan von UNO-Generalsekretär Kofi Annan nicht zufrieden, sagte der Sprecher der griechischen Botschaft in Nikosia, Panos Agrafiotis, gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Die UNO habe bei Flüchtlings- und Menschenrechtsfragen sowie beim Eigentumsrecht die Wünsche der Griechen und Griechisch-Zyprer nicht berücksichtigt.

Ursprünglich hatte Annan den Delegationen bereits am morgen die definitive Fassung seines mehrfach überarbeiteten Plans übergeben wollen. Doch laut Auskunft von UNO-Sprecher Stéphane Dujarric sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen. Der definitive Plan soll nun am Nachmittag vorgelegt werden.

Streitpunkt Truppenpräsenz

Gemäss Angaben aus delegationsnahen Kreisen wird über mehrere Punkte weiter gestritten. So wehrt sich die griechisch-zypriotische Seite dagegen, dass der Plan dauerhaft im EU-Recht verankert wird, wie dies die türkische Seite fordert.

Weiter wird über die Truppenpräsenz der beiden Mutterländer, Griechenland und Türkei, gestritten. Der Annan-Plan sieht vor, dass bis zu einem möglichen Beitritt der Türkei zur EU beide Länder jeweils 6000 Soldaten auf der Mittelmeerinsel stationieren dürfen.

Gestritten wird zudem um die Zukunft der Festland-Türken, die nach der Besetzung durch die türkische Armee im Jahre 1974 in den Norden Zyperns umgesiedelt sind. Differenzen gibt es ausserdem bezüglich dem Rückkehrrecht von Flüchtlingen.

Die UNO will die Verhandlungen auf dem Bürgenstock am heutigen Mittwoch abschliessen. Sollten die Delegationen sich nicht einigen, hat Kofi Annan das letzte Wort.

(rp/sda)

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