Ringier streicht in Zofingen 50 StellenZofingen - Der Medienkonzern Ringier streicht an seinem Druckstandort Zofingen 50 von 750 Stellen.
(smw/sda)

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Der Medien-Konzern begründet den Stellenabbau mit einem anhaltend schwierigen Umfeld.
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Rund die Hälfte des Abbaus soll durch Frühpensionierungen erfolgen. Ein Sozialplan sei ausgearbeitet worden, teilte Ringier Print Zofingen mit.
Der Konzern begründet den Stellenabbau mit einem anhaltend schwierigen Umfeld, Überkapazitäten und «heftigen Preiskämpfen» im internationalen Druckmarkt.
Entlassungen in Zofingen seien unerlässlich, sagte Mediensprecher Marco Castellaneta auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Der Stellenabbau werde bis Mitte 2007 durchgeführt.
Weitere Massnahmen beschlossen
Um die Position des Druckereistandortes Zofingen langfristig zu stärken, habe der Verwaltungsrat neben dem Stellenabbau weitere Massnahmen beschlossen. Neben der Ausweitung des Wettbewerbsraumes will die Ringier-Tochter in die Modernisierung der Tiefdruckanlagen investieren.
Die Gewerkschaft Comedia zeigte sich vom Stellenabbau nicht überrascht. Die grafische Industrie befinde sich generell in einer schwierigen Situation, sagte Peter Rymann, Regionalsekretär Region Nordwestschweiz/Zentralschweiz. Erfreut zeigte sich der Gewerkschaftssekretär vom guten Sozialkonzept der Ringier Print Zofingen AG.
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