
Rio de Janeiro. Ein kurzer Blick auf den Traumstrand bevor ich einen weiteren Tag in klimatisierten Hotelzimmern verbringe, wie man sie ebenso in jeder anderen Grossstadt der Welt finden könnte. Eine Konferenz wie die UN-Nachhaltigkeitskonferenz «Rio+20» bedeutet Arbeit.
Viel Lobpreis und wenig kritische Fragen
Am nächsten Tag folgte die Konferenz der «International Society for Ecological Economics». - Die gleiche Hotelkette, jedoch am anderen Ende der Stadt. Eine Vielzahl von wenig zusammenhängenden Vorträgen über Einzelprojekte, eingerahmt von Auftritten der Koryphäen der Umweltökonomie, die wiederum die Fortschritte ihrer Agenden darlegten.
Auf dem Weg zum darauf folgenden «Peoples' Summit» kam ich vorbei an Farbbeutel werfenden «Friends of the Earth» vor der Konzernzentrale von Vale, einem Mienenbetreiber.
Am Peoples' Summit gab's dafür eine wirklich neue Entwicklung zu sehen: Während der Peoples' Summit - die offizielle Gegenveranstaltung zur UN-Regierungskonferenz - mit vielen tausend Besuchern in Hochglanz und mit finanzstarken Sponsoren ausgetragen wurde, gab es nun auch eine Gegen-Gegen-Veranstaltung: eine Handvoll Camping-Zelte unter den Argusaugen einer Polizei-Reiterstaffel, mit handgemalten Plakaten und brennenden Kartonkisten. Occupy Rio!
Führt Buchhaltung zu Trendwende?
Zu guter Letzt dann noch die eigentliche UN-Konferenz: Hochsicherheit, Hubschrauber, Soldaten mit Granatengürteln und Hundestaffeln. 150 Staatschefs zu Besuch. Und am Ende nur wieder viele wohlklingende Worte und die Entscheidung, in ferner Zukunft eine Entscheidung treffen zu wollen.
Einen inhaltlichen Fortschritt möchte ich dennoch hervorheben: Es zeichnet sich zumindest in der Buchhaltung eine Trendwende ab. Die Verrechnung von «natürlichem Kapital» in den Bilanzen von Firmen wie Staaten ist weitgehend unumstritten - erste Pioniere wie der Sportartikelhersteller Puma und das Himalaya Königreich Bhutan haben ihren ökologischen Fussabdruck bereits in der Bilanz ausgewiesen. Eine Initiative der Weltbank zur Ausweitung dieses Ansatzes ist auf grosses Echo gestossen: 59 Staaten und 89 Firmen (inklusive Grosskonzerne wie Unilever und Walmart) haben eine Deklaration unterschrieben. Sie wollen ihre Umweltauswirkungen künftig in der Bilanz ausweisen.
Was zunächst nach einer wirkungslosen Papierübung aussieht hat doch das Potential, grosse Änderungen zu bewirken. Denn nur wer seine Umweltauswirkungen kennt, kann auch daran arbeiten, sie zu verbessern. Und nur, wenn die Umweltauswirkungen rapportiert werden, können diese auch in die finanzielle Bewertung von Firmen und Staaten einfliessen. Also doch: Rio+20 hatte zumindest ein bedeutungsvolles Ergebnis, auch wenn es nicht der grosse internationale Vertrag zwischen Staaten war.
Immer noch bin ich in Rio de Janeiro - wenigstens einen Sonntag auf dem Surfbrett gönne ich mir, bevor der harte Alltag der Umsetzung all der wohlklingenden Worte rund um die Nachhaltigkeit wieder losgeht.
- keinschaf aus Henau 1552
Was für ein Blödsinn aber auch;-) "Zudem liegt beim Co2 ein weiteres nicht zu unterschätzendes Problem. ... So, 12.05.13 00:33 - jorian aus Gretzenbach 1196
Steuerfaktor Ja da haben Sie recht die CO2 Steuer ist ein wichtiger Faktor. Sa, 11.05.13 22:23 - ochgott aus Ramsen 646
Wo.... wird es kälter. Ich sehe nichts davon. Zudem wird es bei einer ... Sa, 11.05.13 19:45 - jorian aus Gretzenbach 1196
Und.......... .......... dennoch wird es immer kälter. Sa, 11.05.13 07:51 - keinschaf aus Henau 1552
Studie, die AAAMMMDCCXVIII. "Mit dem Beginn der Pubertät gehen die Menschen später schlafen und ... Di, 23.04.13 00:09 - jorian aus Gretzenbach 1196
Die reiche CH................. .......... schickt das Geld lieber ins Ausland, als wie es den eigenen ... Fr, 12.04.13 04:36 - Midas aus Dubai 3061
Schäbige Schande Die Verdingkinder haben keine Lobby. Das das ganze bis in die 70er ... Fr, 12.04.13 01:01 - zombie1969 aus Frauenfeld 1574
Offenbar... hat man aus den Fehlern in der Vergangenheit immer noch nichts daraus ... Do, 11.04.13 19:47
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