Risiko bei Online-Banking: Schutz-Massnahmen
publiziert: Samstag, 18. Mrz 2006 / 09:49 Uhr

Um sich vor Spionageprogrammen zu schützen, sollten die Nutzer niemals Passwörter, Geheimnummern und Kreditkartennummern auf ihrem Rechner speichern.

Generell sollten die Nutzer die Vorgänge auf ihrem Konto überprüfen.
Generell sollten die Nutzer die Vorgänge auf ihrem Konto überprüfen.
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Zudem sollten die Passwörter regelmässig geändert werden und aus einer Kombination aus Gross- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen bestehen. Wenn die Verbindung während einer Online-Banking-Session abbricht - ein mögliches Anzeichen für ein eingenistetes Trojanisches Pferd -, sollte der Nutzer sofort seine Bank informieren.

Es ist ratsam, sich danach sofort wieder einzuloggen und die PIN zu ändern oder durch mehrfache Falscheingabe der PIN den Onlinezugang zu sperren. Generell sollten die Nutzer die Vorgänge auf ihrem Konto überprüfen. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist die Nutzung und regelmässige Aktualisierung einer Anti-Viren-Software und einer Firewall.

Für die eigenen Bankgeschäfte sollten die Kunden auch keinesfalls in Internetcafés oder an andere öffentlich zugängliche Computer gehen. In Netzwerken kann nämlich der Datenverkehr und damit auch die Zugangsdaten mitgeloggt werden.

Wer dennoch in Internetcafés surft, sollte nach Beendigung der Online-Session unbedingt den Cache des Browsers löschen, um alle persönlichen Daten zu entfernen.

Wie sieht die ideale Lösung aus?

Hundertprozentigen Schutz verspricht jedoch keine dieser Massnahmen. Auch das neue iTAN-Verfahren, bei dem der Bankrechner bestimmt, welche TAN der Kunde bei einer Überweisung nehmen soll, stellt laut Lindner nur eine «schnell eingeführte Halblösung» dar, die inzwischen ausgehebelt wurde.

Andere Methoden dagegen - zum Beispiel der Einsatz von Online-Banking-Technologien wie HBCI oder FinTS -, die grössere Sicherheit garantieren, haben die Kunden aus Bequemlichkeitsgründen nicht angenommen. Hier müssen die Nutzer spezielle Software auf ihrem PC installieren und benötigen ein Kartenlesegerät, eine Chipkarte und eine Geheimnummer.

«Zurzeit setzen die Banken nur halbgute Lösungen getreu dem Motto «So lange es gut geht ...» ein», kritisierte Marktanalyst Helmut Schulte-Croonenberg, Vice President von A.T. Kearney, in dem Roundtable-Gespräch. Jetzt sei aber eine Lösung gefordert, die Technologie, Menschen und Arbeitsabläufe umfasst und für den Kunden wirtschaft attraktiv und komfortabel sei.

Wie die ideale Lösung genau aussieht, konnte aber keiner der Diskussionsteilnehmer beantworten. Deshalb sieht es Lindner als wichtig an, dass die Banken eine offene Informationspolitik gegenüber dem Kunden betreiben und Sicherheits-Tipps geben, damit das Vertrauen in das Online-Banking nicht erschüttert wird.

(von Björn Brodersen/teltarif.ch)

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