Rita Fuhrer ist gegen Flugbeschränkungen
publiziert: Dienstag, 24. Aug 2004 / 13:18 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 24. Aug 2004 / 13:47 Uhr

Zürich - Der Flughafen Zürich soll eine interkontinentale Drehscheibe bleiben und nicht redimensioniert werden. Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer will weder eine Plafonierung der Flugbewegungen noch eine Verstaatlichung des Flughafens.

Rita Fuhrer.
Rita Fuhrer.
Mitte September will der Regierungsrat zur Luftfahrtpolitik des Bundes Stellung nehmen, die Bundesrat Moritz Leuenberger vor der Sommerpause präsentierte. Die SVP-Regierungsrätin erarbeitet zurzeit dazu die Grundlagen.

In einem Interview mit dem Tages-Anzeiger hat Fuhrer, die seit Anfang Jahr nach einem Ämtertausch für den Flughafen zuständig ist, zu grundsätzlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Zürcher Flughafen Stellung genommen. Sie lehnt eine Verstaatlichung des vor vier Jahren privatisierten Flughafens ab, wie sie von Leuenberger ins Gespräch gebracht wurde.

Fuhrer fordert interkontinentale Anbindung

Im Gegensatz zum Bund will Fuhrer auch nicht, dass die interkontinentale Anbindung des Flughafens Zürich angetastet wird. Zürich müsse ein Drehkreuz mit interkontinentalen Direktverbindungen bleiben. Ohne Transitpassagiere könnte es notwendig werden, in den Flughafen Steuergelder zu investieren, befürchtet Fuhrer.

Sie will sich deshalb in der Regierung für ein Festhalten an einem interkontinentalen Flughafen aussprechen. Am letzten Freitag hatte die Flughafen-Betreiberin Unique, an der der Kanton Zürich beteiligt ist, vom Bund gefordert, er müsse sich zur Hub-Funktion und zur grossen wirtschaftlichen Bedeutung des grössten Schweizer Flughafens bekennen.

Klare Haltung bei Lärmverteilung

Eine Absage erteilt Fuhrer Forderungen von Anwohnern und des Kantonsparlaments nach einer Plafonierung der Flugbewegungen auf 250 000 (hängige Volksinitiative) respektive 320 000 (aktuell 280 000). Bewegungsbeschränkungen sind laut Fuhrer keine Lösung. Dagegen sprächen auch die bilateralen Verträge mit der EU.

Eine klare Haltung hat die Zürcher Regierung zur Frage der Lärmverteilung. Fuhrer bekräftigte im Interview, dass die Flugbewegungen möglichst nach dem dünn besiedelten Norden zu kanalisieren seien. Eine gleichmässige Lärmverteilung in alle Himmelsrichtungen, die auch auf Bundesebene zur Diskussion steht, lehne die Regierung ab.

(rp/sda)

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