«Rita» wird stärker: USA «besser vorbereitet»
publiziert: Mittwoch, 21. Sep 2005 / 15:30 Uhr

Washington - Der Wirbelsturm «Rita» hat innerhalb von Stunden wieder an Stärke zugenommen. Der Hurrikan am Golf von Mexiko erreichte wie «Katrina» vor wenigen Wochen am frühen Nachmittag (MESZ) die Stufe vier.

Bewegt sich «Rita» gleich schnell weiter, wird der Hurrikan Ende Woche Texas erreichen.
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«Rita» erreiche Windgeschwindigkeiten von 217 Stundenkilometern und bewege sich mit 22 Stundenkilometern westwärts. Nach diesen Beobachtungen wird der Sturm gegen Ende der Woche die Küste von Texas erreichen.

Die zweithöchste Stufe der Saffir-Simpson-Skala ist Kategorie vier und bedeutet einen sehr starken Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde und einem Anstieg des Wasserspiegels von bis zu 5,5 Metern.

Der Hurrikan «Katrina» hatte New Orleans vor drei Wochen in dieser Stärke erreicht. Die Stadt sowie weite Küstengebiete von Louisiana und Mississippi wurden verwüstet.

«Besser vorbereitet»

Die US-Regierung ist nach den Worten von Heimatschutzminister Michael Chertoff besser auf Hurrikan «Rita» vorbereitet als auf «Katrina». Der Hurrikan sei ein «Killer-Sturm», sagte Chertoff dem Nachrichtensender CNN.

Die wichtigste Aufgabe sei, die Bevölkerung in dem betroffenen Gebiet so früh wie möglich aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Nach den Worten von Chertoff hat der Katastrophenschutz genügend Transportmittel von Bussen bis hin zu Helikoptern bereitgestellt.

Auch Kuba leidet

Auf den Florida Keys peitschten hohe Wellen an Land, und die einzige Landverbindung, der Küstenhighway, wurde an manchen Stellen überflutet. Mehr als 100 000 Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Auch Kuba hatte unter dem Hurrikan zu leiden. Selbst die Strassen der Hauptstadt Havanna standen nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN nach den schweren Regenfällen unter Wasser. Die Insel hatte sich gründlich auf den Hurrikan vorbereitet.

Nach kubanischen Radioberichten wurden viele Tausend Menschen aus den gefährdeten Gebieten im Norden in Sicherheit gebracht. Die meisten kamen bei Verwandten und Nachbarn unter.

(bsk/sda)

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