Road Pricing laut Studie machbar
publiziert: Donnerstag, 26. Jan 2006 / 20:00 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 26. Jan 2006 / 20:17 Uhr

Bern - Die Erhebung von Strassenzöllen, Road Pricing, ist in der Schweiz technisch machbar. Offen ist, ob eine Umsetzung politisch mehrheitsfähig wäre.

Verschiedene Städte wie hier in Singapur haben das Road Pricing bereits umgesetzt.
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Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die unter Federführung des Bundesamts für Strassen (ASTRA) gemacht wurde.

Vier fiktive Fallstudien wurden dort durchgeführt, «wo der Druck am grössten ist», wie am Donnerstag Martin Buck von der Vereinigung der Schweizerischen Verkehrsingenieure (VSI) in Bern vor den Medien erklärte: am Gotthardtunnel, auf dem Autobahnabschnitt Augst-Basel, in der Agglomeration Zürich sowie für flächendeckende Abgaben.

Für eine landesweite flächendeckende Kilometerabgabe für alle Strassen, welche die Autobahnvignette ersetzen könnte, seien die technischen Voraussetzungen heute noch nicht gegeben, lautet die Folgerung. «Das ist Zukunftsmusik in einem Zeitraum von sicher zwanzig Jahren», sagte Martin Maibach vom Beratungsbüro Infras.

Abklärung der Zahlungsbereitschaft

Über die Zahlungsbereitschaft von Automobilisten bezüglich Strassenbenützungsabgaben fehlen gegenwärtig quantitative Angaben. Diese Lücke wird im Forschungspaket «Mobility Pricing» des ASTRA geschlossen. Resultate würden bis Ende 2006/Anfang 2007 vorliegen, versprach ASTRA-Vizedirekor Andreas Gantenbein vor den Medien.

Bei den vier jetzt vorgestellten Fallstudien «handelt es sich um eine erste Vertiefung des Themas, den Teil einer Skizze, Grundlage für weitere Überlegungen», sagte Gantenbein. Es handle sich dabei nicht etwa um einen Beschluss oder eine Absichtserklärung einer Behörde.

Das ASTRA erinnerte auch daran, dass die heutige Rechtsordnung, abgesehen von einzelnen Ausnahmen, eine mögliche Umsetzung der Erhebung von Strassenzöllen verhindere. Ob solche Instrumente politisch tragbar wären, werde erst die Diskussion zeigen.

(bert/sda)

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