Roaming-Gebühren innerhalb der EU sinken deutlich
publiziert: Dienstag, 15. Mai 2007 / 16:57 Uhr

Brüssel - Die Tarife für Handy-Auslandgespräche in der Europäischen Union sollen deutlich sinken: Nach zähen Verhandlungen haben sich die Vertreter der EU-Institutionen am Dienstag in Brüssel auf neue Obergrenzen geeinigt.

Die Roaming-Gebühren sollen billiger werden.
Die Roaming-Gebühren sollen billiger werden.
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Für Telefonate aus dem EU-Ausland sollen Handy-Privatkunden spätestens ab Oktober nur noch maximal 49 Cent pro Minute zahlen, für angenommene Gespräche maximal 24 Cent, wie der zuständige Berichterstatter des EU-Parlaments, der Österreicher Paul Rübig, erklärte. Dazu kommt jeweils die national unterschiedliche Mehrwertsteuer.

Gemäss der Einigung ist zudem eine weitere Senkung der Tarife vorgesehen: Im zweiten Jahr (frühestens ab Juli 2008) sollen Anrufe 46 Cent und im dritten Jahr 43 Cent nicht übersteigen, wie Rübig weiter erläuterte. Bei angenommenen Anrufen liege das Limit bei 22 Cent im zweiten und bei 19 Cent im dritten Jahr.

Ob die Konsumentinnen und Konsumenten ab Herbst von dem neuen «Euro-Tarif» profitieren können, ist allerdings noch nicht sicher: Dem Kompromiss müssen die EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlamentsplenum noch zustimmen.

Die Parlamentsabstimmung ist für kommende Woche vorgesehen; falls alles klappt, sollen die EU-Minister am 7. Juni das Geschäft unter Dach bringen. Die Regeln werden vorläufig innerhalb der EU gelten.

Zum Vergleich: In der Schweiz betragen die Roaming-Gebühren für Abokunden beispielsweise für ein Telefonat aus den Ferien in Italien nach Hause bei Swisscom 1,50 Franken sowie bei Sunrise und Orange 1,70 Franken.

(smw/sda)

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