Roland-Garros
Roger Federer wurde in der 2. Runde nicht bedrängt
publiziert: Mittwoch, 25. Mai 2011 / 13:34 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Mai 2011 / 15:19 Uhr
Roger Federer gewann 13 Games in Serie, ehe sein Gegner noch etwas Resultatkosmetik betreiben konnte.
Roger Federer gewann 13 Games in Serie, ehe sein Gegner noch etwas Resultatkosmetik betreiben konnte.

Roger Federer steht in Roland-Garros in der 3. Runde. Gegen Maxime Teixeira (Fr/ATP 181) setzte sich Federer in 84 Minuten mit 6:3, 6:0, 6:2 durch.

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Die Geschichte der Partie ist rasch erzählt: Der 22-Jährige Teixeira, angetrieben von der Euphorie nach seinem ersten Toursieg gegen Landsmann Vincent Millot und der Aussicht, gegen «eine lebende Legende» antreten zu können, spielte couragiert mit und konnte die Anfangsnervosität mit dem Rebreak zum 1:2 rasch ablegen. Bis zum 3:3 verlief das Duell ausgeglichen, ehe Federer die Kadenz massiv erhöhte und mit 13 gewonnenen Games in Serie auf 4:0 im dritten Satz davonzog. Anschliessend konnte Teixeira in der «Lehrstunde am Mittag» auf dem Court Suzanne Lenglen noch etwas Resultatkosmetik betreiben.

Es war eine jener Partien, welche im Verlauf eines Majorturniers gut tun. Federer verbrauchte ein Minimum an Energie und hatte seinen Arbeitstag inklusive Pressekonferenz bereits am frühen Nachmittag beendet, während viele Kontrahenten noch stundenlang auf ihren Einsatz warten mussten.

«Ich konnte gut variieren und bin definitiv im Turnier drin», so Federer, der aber auch nicht glaubte, dass Rafael Nadal am Vortag beim Fünfsätzer gegen John Isner entscheidend Kräfte gelassen hatte: «Viele Ballwechsel waren kurz und Rafa nimmt sich ja zwischen den Punkten oft etwas mehr Zeit. Wichtig wird für ihn einfach sein, in der nächsten Runde in drei oder vier Sätzen zu gewinnen, dann ist alles wieder in der Reihe.»

Federer bleibt genug Zeit um Fussball zu schauen

Die für ihn mittlerweile selten frühe Anspielzeit (11 Uhr) kam ihm natürlich entgegen, so blieb genug Zeit zur Einstimmung auf einen weiteren Fixpunkt in seiner Agenda, der letzte Akt im Meisterschafts-Fernduell zwischen Basel und Zürich. Den Kurztrip von der Seine an den Rhein hatte er nicht ernsthaft in Erwägung gezogen: «Wenn ich zwei Tage frei gehabt hätte, dann hätte ich mir überlegen können, ob ich hinfahre. Aber ich muss schon professionell bleiben. Marco (Chiudinelli, Red.) wird im Stadion sein und mich auf dem Laufenden halten. Hoffentlich kann ich den Match im Internet sehen, und sonst werde ich ihn wie meistens im Liveticker verfolgen.»

Am Freitag wird die Aufgabe für ihn persönlich dann vermutlich wieder schwerer. Er trifft erstmals auf einen Gesetzten, Davis-Cup-Sieger Janko Tipsarevic. Das Mitglied der erfolgreichen serbischen Equipe hat in zwei Partien erst elf Games abgegeben und auch Federer schon einmal maximal gefordert. 2008 setzte sich der Favorit am Australian Open erst mit 10:8 im fünften Satz durch, wobei wohl auch schon die Ausläufer der Mononukleose ihren Einfluss hatten. «Er kann sehr viel und ist vor allem bei den grossen Anlässen sehr gefährlich», weiss Federer.

(joge/Si)

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