Roger Federers nächste Stationen
publiziert: Samstag, 26. Jan 2008 / 00:01 Uhr

Roger Federer ärgerte nach der Halbfinal-Niederlage gegen Novak Djokovic am meisten, dass nun wieder Diskussionen aufkommen, dass ihn die aufstrebenden Jungen bald überholen.

Roger Federer will auch die offene Coach-Frage angehen.
Roger Federer will auch die offene Coach-Frage angehen.
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Er habe sich das wohl selber eingebrockt, mutmasst Federer. «Dadurch, dass ich in den letzten Jahren so viele Turniere gewonnen habe, wird jede Niederlage zu einer Affäre. Das stört mich. Denn meine Leistung in Melbourne war nicht schlecht. Die Halbfinals an einem Grand-Slam-Turnier zu erreichen ist ein gutes Resultat. Ich führte im ersten Satz 5:3. Wenn ich den Satz gewinne, erreiche ich womöglich den Final. Ich habe noch lange nicht das Gefühl, dass mir die Gegner über den Kopf wachsen.»

Die Gelegenheit zur Revanche bietet sich allerdings erst in der in sechs Wochen beginnenden USA-Tournee (Indian Wells und Key Biscayne). Zuvor bestreitet Federer noch das Turnier von Dubai; dort trifft er jedoch nur auf einen Teil der Elite. Dennoch schiebt Federer im Februar keine ruhige Kugel.

Ausrüster-Vertrag verlängern

Von Melbourne fliegt er via Los Angeles in die Schweiz zurück. In den USA folgt ein Abstecher nach Portland, Oregon, dem Quartier des Nike-Konzerns. Dort wird Federer den Vertrag mit seinem Ausrüster seit Kindertagen (Schuhe, Kleider) verlängern. Über die Vertragsdetails schweigen sich IMG und Nike aus, wie das schon beim jetzt auslaufenden Fünfjahresvertrag der Fall gewesen ist.

Insider vermuten, dass Federer für Nike zehn Millionen Dollar pro Jahr wert ist. Die Phantasiesumme von 130 Millionen Franken, die diese Woche in Schweizer Medien kursierte, wird Federer kaum kassieren -- oder höchstens, wenn er noch zehn Jahre lang im Akkord der letzten Jahre weitersiegt.

Mega-Deals wie der Federer/Nike-Kontrakt basieren auf einer garantierten Summe, daneben aber zu einem grossen Anteil auch auf stark leistungsabhängigen Prämien und Boni. Federer soll von Nike eine eigene Kleider-Linie wie Tiger Woods im Golf erhalten.

Tage der Erholung in der Schweiz

Nach Tagen der Erholung in der Schweiz wird Federer im Februar erneut nach Dubai reisen, in sein Trainings- und Feriendomizil. Nebst dem ATP-Turnier steht erneut ein Aufbau-Trainingslager auf dem Programm. Ausserdem geht Federer die offene Coach-Frage an.

Vor neuneinhalb Monaten trennte sich Federer in Rom von Tony Roche, der Nachfolger sollte ursprünglich im Juli 2007 erkoren werden. Über Weihnachten machte sich Federer wie ein halbes Jahr zuvor seine Gedanken zum Thema, «herausgekommen ist allerdings nichts Schlaues».

In Melbourne sprang Davis-Cup-Captain Severin Lüthi (32) in die Rolle des Betreuers -- und der Berner erntete von Federer für seine Arbeit viel Lob. Federer: «Severin (Lüthi) gestaltete die Trainings vielseitig. Und es fällt ihm auf, wenn in meinem Spiel etwas nicht stimmt.»

Lüthi wird auch in Dubai wieder mit von der Partie sein. Und Federer hat angefragt, ob das Engagement in Zukunft ausgebaut werden könnte.

(von Rolf Bichsel/Si)

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