Unbedingte Freiheitsstrafe
Rolf Erb muss acht Jahre hinter Gitter
publiziert: Donnerstag, 22. Mrz 2012 / 15:26 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 22. Mrz 2012 / 19:20 Uhr
Schuldig!
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Winterthur ZH - Rolf Erb, der ehemalige Chef des Erb-Konzerns, will seine Verurteilung zu acht Jahren Freiheitsstrafe nicht akzeptieren. Sein Verteidiger erklärte am Donnerstag noch im Gerichtssaal, dass sein Mandant das Urteil ans Zürcher Obergericht weiterziehen werde.

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Erb wurde wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung und mehrfacher Gläubigerschädigung schuldig gesprochen. Erbs Verschulden wiege «sehr schwer», sagte der Richter. Der Verurteilte habe ein grosses Mass an krimineller Energie an den Tag gelegt.

Strafmildernde Gründe erkenne er eigentlich keine, sagte der Richter weiter. Die Untersuchung habe ein durch und durch abgerundetes Bild der Vorgänge ergeben.

Die Maximalstrafe von 10 Jahren wollte das Gericht aber dennoch nicht verhängen, weil es Erbs Taten nicht mit Delikten gegen Leib und Leben gleichsetzen wollte. Eine Freiheitsstrafe von 10 Jahren solle diesen Delikten vorbehalten sein, sagte der Richter.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Erb in den Jahren 1998 bis 2003 Jahresabschlüsse manipuliert hatte, um die desolate finanzielle Situation des Konzerns vor den Banken zu verheimlichen. Erb selber beteuerte immer seine Unschuld.

(knob/sda)

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