Rom verabschiedet umstrittene Universitätsreform
publiziert: Mittwoch, 26. Okt 2005 / 13:35 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 26. Okt 2005 / 13:56 Uhr

Rom - Italiens Abgeordnetenkammer hat am Dienstagabend eine umstrittene Reform des Universitätssystems verabschiedet. Die Reform hatte heftigen Studentenprotest ausgelöst.

Mit den neuen Vorschriften wird der Zugang zu den Professorenstellen neu geregelt.
Mit den neuen Vorschriften wird der Zugang zu den Professorenstellen neu geregelt.
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Die neuen Vorschriften, die den Zugang zu Professorenstellen regeln, wurden am Dienstag von Demonstranten scharf kritisiert. Der Zugang zu Posten für Universitätsprofessoren und -assistenten soll künftig nach einem dreijährigen Plan geregelt werden. Darin sind auch die Zahl der Studenten pro Universität und die Pensionierungen der Professoren berücksichtigt.

Kritiker werfen der Regierung vor, Bildung als Ware zu behandeln. Schule und Universität könne nicht mit Manager-Mentalität verwaltet werden, betonten Studentensprecher.

Lehrer und Eltern demonstrieren mit

Demonstranten in Rom, denen sich auch zahlreiche Lehrer und Eltern anschlossen, beschuldigten die Regierung, mit der Reform unsichere Jobs in der Universität zu schaffen. Die Regierung wolle strenge Sparmassnahmen durchsetzen, indem jungen Professoren nur befristete Arbeitsverträge angeboten würden.

Derzeit seien 60 000 Professoren mit befristeten Verträgen beschäftigt. Der Regierung von Silvio Berlusconi wird ausserdem vorgeworfen, mit starken Ausgabenkürzungen junge Forscher ins Ausland zu treiben.

Verletzte

Bei einem Polizeieinsatz gegen eine Studentendemonstration in Rom wurden am Dienstag Menschen verletzt. Weitere Protestaktionen sind in den kommenden Tagen geplant.

Die Regierungskoalition beschuldigte Opposition und Gewerkschaften, aus politischen Gründen Schüler und Studenten auf die Strasse zu bringen. Abgeordnete der linksgerichteten Opposition boykottierten die Abstimmung.

(fest/sda)

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