Romands schnallen sich deutlich öfters an als früher
publiziert: Mittwoch, 16. Jul 2008 / 10:50 Uhr

Bern - Das Klischee von den Gurtenmuffeln scheint passé: In der Romandie schnallen sich heute deutlich mehr Autofahrer an als früher. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) führt dies auf ihre Kampagne zurück.

Sich anschnallen kann Leben retten.
Sich anschnallen kann Leben retten.
Laut der repräsentativen bfu-Zählung der Gurtenträger schnallten sich 2008 in der Romandie 86 Prozent der Beifahrer an; das sind 13 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Romands, die sich als Lenker angurten, ist gestiegen: von 78 Prozent im Jahr 2007 auf neu 82 Prozent.

Damit stiegen auch die nationalen Quoten: Gesamtschweizerisch schnallten sich 2008 89 Prozent der Beifahrer (+ 4 Prozent) und 88 Prozent der Fahrzeuglenker (+ 2 Prozent) an.

Die bfu führt den Anstieg in der Romandie auf die verstärkte Präsenz ihrer Gurtenkampagne «Ein Band fürs Leben» («Attaché à la vie») in der Westschweiz zurück. Diese werde nun um ein Jahr verlängert.

Auch im Fonds anschnallen

Die Beratungsstelle will damit erreichen, dass sich in der Romandie auch mehr Rücksitzpassagiere anschnallen. Dieser Anteil sei unverändert bei 65 Prozent stehengeblieben. Nicht angeschnallte Passagiere im Fond gefährdeten nicht nur sich selber, sondern auch den Fahrer und Beifahrer, wenn sie bei einem Unfall nach vorne geschleudert würden.

Die Ergebnisse der diesjährigen Befragung stuft die bfu als erfreulich ein. Im internationalen Vergleich schneide die Schweiz aber weiter schlecht ab. So meldeten Deutschland und Frankreich bereits seit mehreren Jahren Lenker-Tragquoten von nahezu 100 Prozent.

(fest/sda)

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