Romands wollen schnellere Verbindung Bern-Lausanne
publiziert: Samstag, 25. Aug 2007 / 14:56 Uhr / aktualisiert: Samstag, 25. Aug 2007 / 16:07 Uhr

Lausanne - Der Unterbruch der SBB-Linie Bern-Freiburg hat die Westschweizer Politiker aufgescheucht. Im Bewusstsein wie fragil die Anbindung an die Deutschschweiz ist, präsentieren sie Vorschläge, die Linie Bern-Lausanne sicherer und schneller zu machen.

Die Fahrzeit Bern-Lausanne soll auf 55 Minuten gedrückt werden.
Die Fahrzeit Bern-Lausanne soll auf 55 Minuten gedrückt werden.
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Der neuste Vorschlag stammt vom Waadtländer SP-Nationalrat Roger Nordmann. Er schlägt vor, den geologisch heiklen Abschnitt zwischen Flamatt und Schmitten entweder mit Tunnels zu queren oder zu umfahren. Zudem soll nach Freiburg mit einem Tunnel und einer 6 Kilometer langen Neubaustrecke die kurvenreiche Linienführung begradigt werden.

Seiner Idee, die er auf seiner Homepage veröffentlichte und die von den Westschweizer Tageszeitungen «24 Heures» und «Tribune de Genève» aufgegriffen wurde, will er mit einer Studie zum Durchbruch verhelfen. «Nun geht es darum, dass die Kantone Freiburg und Waadt rasch Machbarkeitsstudien ausarbeiten lassen», sagte er auf Anfrage.

Neue Neigezüge

Ausserdem sollen auf Bundesebene die im Rahmen der «Zukünftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur» (ZEB) für Beschleunigungsmassnahmen der Linie Bern-Lausanne vorgesehenen 250 Millionen Franken direkt in erste Massnahmen zur Umsetzung seines Vorschlags gesteckt werden.

Vorgesehen sind für diese Linie zurzeit vor allem Investitionen in neue Neigezüge. Mit diesem Vorgehen wollen Bund und SBB wenigstens einen Teil des Bahn 2000-Versprechens einlösen, die Fahrzeit zwischen Bern und Lausanne von heute 1 Stunde 06 Minuten auf 55 Minuten zu drücken.

Wichtig sei einfach, dass die gesamte Strecke schneller und sicherer werde. «Das ist im Interesse der ganzen Romandie», so Nordmann.

(ht/sda)

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