Romney wirft Obama Versäumnisse vor
publiziert: Dienstag, 23. Okt 2012 / 07:15 Uhr
Barack Obama und Mitt Romney beanspruchen eine weltweite Führungsrolle für die USA.
Barack Obama und Mitt Romney beanspruchen eine weltweite Führungsrolle für die USA.

Washington - Zum Auftakt ihres letzten TV-Duells hat sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney bei Amtsinhaber Barack Obama für die Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden bedankt. Romney warf Obama aber auch aussenpolitische Versäumnisse vor.

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Die Tötung bin Ladens sei im Kampf gegen den religiösen Extremismus nicht genug, schränkte Romney ein. So habe Obama während des Arabischen Frühlings eine Chance versäumt. Zudem habe der Amtsinhaber nicht genügend getan, um den Iran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern.

Obama warf Romney vor, er habe seine aussenpolitischen Ansichten immer wieder geändert. «Ich bin dankbar, dass Sie jetzt unsere Erfolge gegen Al-Kaida anerkennen», betonte der US-Präsident. Aber noch vor einiger Zeit habe Romney Russland als einen der grössten Feinde bezeichnet.

«Amerika muss stark sein»

Obama und Romney machten beide klar, dass sie eine weltweite Führungsrolle für die USA beanspruchen. «Amerika muss stark sein. Amerika muss führen», sagte Romney. Ganz ähnlich Obama, der zugleich seine eigenen Erfolge unterstrich. «Die Welt braucht ein starkes Amerika.» Die USA seien jetzt aber stärker als vor vier Jahren.

Zudem habe er nach der Bush-Ära die Beziehungen zu vielen Staaten und Verbündeten verbessert, sagte Obama. Dazu zähle auch Europa. Auch mit Israel gebe es etwa derzeit eine so enge Zusammenarbeit wie noch niemals zuvor.

Innenpolitische Themen

Nach gut einer halben Stunde glitt die Debatte erwartungsgemäss ins Innenpolitische ab. Romney zählte erneut seinen Fünf-Punkte-Plan auf, mit dem er die hohe Arbeitslosigkeit senken und die Wirtschaft entlasten wolle. Obama griff seinen Herausforderer dafür an, zu starke Einsparungen im Bildungssektor vornehmen zu wollen.

Für die beiden Kandidaten ist es die letzte Möglichkeit, im Fernsehen vor einem Millionenpublikum zu punkten und unentschlossene Wähler auf ihre Seite zu ziehen. Nur zwei Wochen vor der Wahl liegen Obama und Romney in Umfragen nahezu gleichauf.

Während Romney nach Meinung von Zuschauern die erste Redeschlacht am 3. Oktober für sich entscheiden konnte, ging die zweite Runde am 16. Oktober an Obama.

(bg/sda)

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