Ronny Ackermanns Absturz doppelt bestraft
publiziert: Donnerstag, 6. Jan 2005 / 17:46 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 6. Jan 2005 / 20:03 Uhr

Ein schlechter und ein katastrophaler Sprung kosteten Ronny Ackermann in Schonach den Sieg im dreiteiligen Deutschland-Grand-Prix und die Weltcup-Führung. Profiteur war in beiden Fällen Hannu Manninen, der den dritten Saisonsieg feierte.

Ronny Ackermann konnte den Deutschland-Grand-Prix erneut nicht gewinnen.
Ronny Ackermann konnte den Deutschland-Grand-Prix erneut nicht gewinnen.
Die beiden Schweizer schlugen sich erneut mehr schlecht als recht. Michael Hollenstein ist im A-Weltcup noch überfordert. Der 20-jährige Zürcher Oberländer belegte in seinem dritten Wettkampf auf höchster Stufe zum zweiten Mal den letzten Platz. Letzter war auch Andreas Hurschler. Der Innerschweizer erlebte im Springen mit der schlechtesten Leistung aller Teilnehmer ein Debakel und trat nicht mehr zum Langlauf an.

Ronny Ackermann tat es ihm gleich. Das deutsche Aushängeschild war nur unwesentlich besser gesprungen als Hurschler und verzichtete (auch) wegen einer Erkältung auf die 15 km in der Loipe. Ärgern dürfte sich Ackermann vor allem über den verpassten Sieg im Grand Prix, den er zum vierten Mal in Folge als Zweiter abschloss.

Eine weitere Konstante in diesem Winter (neben den schwachen Schweizer Leistungen) betrifft die Verteilung der Weltcup-Siege. Wenn Ackermann nicht gewinnt, schafft es Manninen. Dem im Langlauf herausragenden Finnen reichte nach für seine Verhältnisse überdurchschnittlichen Sprüngen (8. Zwischenrang) für einmal auch die zweitbeste Laufzeit zum (deutlichen) Erfolg. Während Manninen Ackermann sowohl im Gesamtweltcup als auch in der Grand-Prix-Wertung von der Spitze verdrängte, zog er in Sachen Weltcup-Siege mit ihm gleich (je 24).

Resultate
Klassische Distanz (2 Sprünge von der Normalschanze/15-km-Langlauf): 1. Hannu Manninen (Fi) 36:25,9. 2. Mario Stecher (Ö) 46,5 Sekunden zurück. 3. Daito Takahashi (Jap) 46,7. 4. Todd Lodwick (USA) 49,1. 5. Petter Tande (No) 1:02,0. 6. Felix Gottwald (Ö) 1:10,0. 7. Havard Klemetsen (No) 1:19,9. 8. Johnny Spillane (USA) 1:20,2. 9. Jaakko Tallus (Fi) 1:27,2. 10. Christoph Bieler (Ö) 1:39,9. Ferner: 38. Michael Hollenstein (Sz, ohne Zeit). -- 38 klassiert. -- Nicht zum Langlauf gestartet (u.a.): Andreas Hurschler (Sz), Ronny Ackermann (De).

Stand nach dem Springen: 1. Lodwick 231,5 (90 m/91,5 m). 2. Takahashi 229,0 (93,5/87), 0:10 Rückstand für den 15-km-Langlauf. 3. Bieler 228,5 (89/90,5), 0:12. 4. David Zauner (Ö) 226,0 (87,5/93), 0:22. 5. Klemetsen 225,5 (88,5/91), 0:24. 6. Stecher 214,0 (87/86,5), 1:10. Ferner: 8. Manninen 213,0 (85/88,5), 1:14. 36. Hollenstein 163,5 (71,5/81,5), 4:32. 41. Ackermann 148,5 (80/67), 5:32. 44. Hurschler 121,5 (61/74,5), 7:20. -- 44 gestartet.

Die besten Laufzeiten: 1. Gottwald 34:55,9. 2. Manninen 16,0. 3. Ladislav Rygl (Tsch) 31,5. 4. Magnus Moan (No) 45,5. 5. Björn Kircheisen (De) 53,0. 6. Stecher 1:06,5. Ferner: 18. Takahashi 2:06,7.

Schlussklassement Deutschland-Grand-Prix
1. Manninen 260. 2. Ackermann 180. 3. Lodwick 145. 4. Gottwald 145. 5. Tande 140. 6. Stecher 131. Ferner: 35. Hurschler 3. -- 36 klassiert.

Stand im Weltcup (7/18)
1. Manninen 546. 2. Ackermann 540. 3. Lodwick 370. 4. Gottwald 297. 5. Tande 275. 6. Stecher 246. Ferner: 41. Hurschler 24. 43. Hollenstein 22. 47. Jan Schmid (Sz) 16. 48. Ronny Heer (Sz) 15. 50. Lucas Vonlanthen (Sz) 9. -- 52 klassiert.

(bert/Si)

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